Königs Wusterhausen/Düren - Evivo: „Werden nicht den Kopf in den Sand stecken”

Evivo: „Werden nicht den Kopf in den Sand stecken”

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
Volleyball / Evivo
Noch jubeln sie: Wie im Hinspiel in der Arena Kreis Düren war für Volleyball-Bundesligist Evivo Düren auch im Rückspiel in Brandenburg nichts zu holen. Foto: Sistemich

Königs Wusterhausen/Düren. Es gab für Trainer Sven Anton zwei positive Aspekte am Samstagabend in Königs Wusterhausen: Die Blockspieler von Evivo Düren punkteten des Öfteren. Und den Libero des Gastgebers beachteten die Rheinländer nicht.

Sie ignorierten Sebastian Prüsener, der beim Allstar Day noch eine überragende Leistung geboten hatte. „Das alles nutzte aber nichts”, ärgerte sich Anton. Zum zweiten Mal unterlag der ehemalige Spieler seinem früheren Trainer. Nachdem Mirko Culic schon zum Saisonauftakt in der Arena triumphiert hatte, durfte er auch zum Auftakt der Rückrunde als Sieger das Feld verlassen: Die Netzhoppers gewannen in 80 Minuten 3:0 (25:21, 25:20, 25:18).

Vier Punkte liegen sie als Tabellenfünfter vor den Dürenern. Doch diesen 5. Platz hat Sven Anton noch längst nicht aufgegeben: „Der ist immer noch möglich. Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken”, richtete der Coach den Blick nach vorne und stellte eine glasklare Forderung auf: „Wir müssen unsere Januarspiele gegen Dürrenberg/Spergau, in Wuppertal und gegen Rottenburg gewinnen.” Punkt. Aus. Ende.

Hidalgos Aufschlagserien

Doch wie kam es zur Niederlage im Osten der Republik? Das Verhängnis nahm jeweils zu Beginn der Sätze seinen Lauf: „Im ersten und zweiten Durchgang hat uns Hidalgo mit seinen Aufschlagserien vor zu große Probleme gestellt”, nannte Anton einen Grund. Die Aufschläge des Kubaners bekam Evivo nicht in den Griff. Und schon lagen sie vorentscheidend im Rückstand. „Wenn du mit vier oder Punkten ins Hintertreffen gerätst, dann darfst du nicht mit deinen Aufschlägen Risiko gehen”, erklärte Anton.

Also musste Düren mit anderen Mitteln punkten. Es war der Block, der so manchen Zähler einfuhr. Allerdings: „Du arbeitest dich wieder auf zwei oder drei Punkte heran, doch dann unterlaufen dir Fehler, und schon bist du wieder weg”, schilderte Anton den vergeblichen Versuch, dem Spiel eine Wende zu geben. Denn da waren sie wieder: die Eigenfehler. Was in Eltmann nicht zu sehen war, erlebte Sven Anton in Brandenburg zu häufig: „Es war wieder dasselbe wie in manchem Spiel der Hinrunde: Durch dumme Fehler bringst du dich wieder aus dem Spiel.” Und deshalb konnte Evivo in Königs Wusterhausen nicht gewinnen. Anton: „KW hat gut gespielt, aber eigentlich haben wir uns wieder selbst geschlagen, weil wir nicht konzentriert genug agiert haben.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert