Düren/Unterhaching - Evivo-Team springt auf den fünften Tabellensatz

Evivo-Team springt auf den fünften Tabellensatz

Von: jan
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Düren/Unterhaching. Der Abgesang war schon geschrieben. Und dann gelang dem Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren ein Künststück mit Seltenheitswert.

Nachdem das Team von Trainer Sven Anton zwei Sätze lang verprügelt worden war, schlug Evivo zurück und holte sich den Sieg beim amtierenden Pokalsieger Generali Haching. 3:2 (25:23, 17:25, 14:25, 25:18, 15:6) lauteten die Satzergebnisse, die Düren auf Platz fünf klettern lassen und die Mannschaft in Reichweite des oberen Drittels rückt.

Kein Abgesang, sondern lauter Jubel aus Dürener Kehlen war am Sonnatg in der Generali Sport Arena zu hören. „Das hat richtig gut getan, die Freude so laut heraus zu schreien”, sagte Kapitän Jan Umlauft.

„Einfach nur geil”, lautete der laute Jubelschrei der vier Dürener Fans um Stefan Kriebs, die den weiten Weg gen Süden gemacht hatten. Evivo hat damit erstmals nachhaltig Ansprüche angemeldet, in der Spitzengruppe ein Wörtchen mitzureden. „Wir sind jetzt für die gute Arbeit bisher belohnt worden”, so Umlauft.

Dabei war es lange Zeit so wie in der vergangenen Saison. Düren fiel in ein tiefes Loch und Pund das mit Nationalspielern gespickte Haching zog alle Register des Könnens. Zwei Sätze lang hat der amtierende Pokalsieger aus Bayern die Gäste aus dem Rheinland an die Wand gespielt.

Spieß umgedreht

Dass die vergangenen Saison aber längst vorbei ist, wurde am Sonntag an drei Dingen deutlich: Erstens hatte Düren den ersten Satz schon gewonnen. Und zweitens ist die Mannschaft von Trainer Sven Anton aus dem tiefen Loch herausgekrabbelt.

Denn nach zwei deutlich verlorenen Sätzen drehte Evivo den Spieß um führte die Bayern in eigener Halle vor. Eine solche Wende hat es in den vergangenen beiden Jahren nicht gegeben. Und drittens hat Düren das Spiel auf spektakuläre Weise noch gewonnen.

„Wir sind nach den deutlich verlorenen Sätzen ruhig geblieben und haben viel riskiert”, beschrieb Spielmacher Ilja Wiederschein. In Sachen Block und Abwehr legte Evivo gar deutlich zu. „Wir haben sensationell abgewehrt ab dem vierten Satz”, so Umlauft.

Und Haching musste beinahe chancenlos mit ansehen, wie Düren zum Ende des Spiels immer weiter steigerte. Neben Umlauft sorgte erneut Dürens Jüngster Felix Isaak mit ganzen Aufschlagserien für Probleme bei den Hachingern. Zudem war Isaak in Block und Angriff erneut bärenstark. „Riesig, der Junge”, so Wiederschein.

Dazu kam eine starke Leistung von Angreifer Christian Dünnes, der 25 direkte Angriffspunkte markierte und damit mit Abstand erfolgreichster Spieler der Partie war. „Jeder, der nicht mit dabei war ist selbst schuld”, sagten Kriebs und Co.
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