Düren - Evivo: Stefan Hübner beendet Volleyball-Karriere

Evivo: Stefan Hübner beendet Volleyball-Karriere

Von: jan
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Verfrühtes Karriereende: Stef
Verfrühtes Karriereende: Stefan Hübner hört auf. Foto: Jansen

Düren. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren verliert seinen Häuptling. Stefan Hübner wird nicht mehr für das Dürener Team spielen. Verein und Spieler einigten sich darauf, die Zusammenarbeit vorzeitig zum Monatsende zu beenden. Der Grund sind die Verletzungsprobleme des 36-Jährigen.

Nachdem sich Hübner seit Oktober mit Fußsohlenproblemen herumschlagen musste, kamen jetzt auch noch die Knie-Probleme dazu, die ihn schon in der vergangenen Saison Monate lang lahm gelegt hatten. „Ich habe einfach nicht mehr die Kraft, mich noch einmal heranzukämpfen”, erklärte Hübner.

Der langjährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gilt bis heute als einer besten Mittelblocker der Welt. Die Karriere des Ausnahme-Blockers war aber auch immer von Verletzungen gezeichnet. Jetzt ist Schluss.

„Zu 99 Prozent beende ich meine Karriere”, so Hübner am Mittwoch. Die vergangenen Tage und Wochen, als jedem Fortschritt im Training ein Rückschritt gefolgt sei, waren nach Aussage des 36-Jährigen schwierig. Am Dienstag teilte Hübner seine Entscheidung der Dürener Mannschaft mit. „Das war ein sehr schwerer Moment für mich”, sagte der Wahl-Kölner, der damit auch seine Hoffnung fallen lassen muss, für das deutsche Team bei den Olympischen Spielen aufzulaufen.

„Es ist sehr schade, dass ich am Ende nicht mehr das zeigen konnte, was ich mir selbst gewünscht habe”, betonte Hübner. „Ich hätte Düren gerne mehr gegeben, denn ich fühle mich dem Verein sehr verbunden.”

Evivo-Geschäftsführer Rüdiger Hein bedankte sich bei Hübner. Der 36-Jährige war der Top-Verdiener im Evivo-Team und hat zugestimmt, den Vertrag zum 31. Januar aufzulösen. Düren erhält damit finanziellen Spielraum, um einen dritten Blockspieler zu verpflichten.

Hübner hätte seinen Vertrag auch einfach aussitzen können. Zeitnah wird sich Evivo um einen Nachfolger bemühen. Gleichzeitig verliert die Mannschaft jedoch ihren Leitwolf. „Wenn Stefan nur einigermaßen fit gewesen wäre, hätte er uns enorm weiter geholfen.

Deswegen ist das enorm bedauerlich. Aber ist so die beste Lösung”, erklärte Trainer Söhnke Hinz. Endgültig abgeschlossen hat Hübner mit Evivo nicht. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, dem Verein weiter zu helfen.” Hübner will die Seiten wechseln und künftig auf der Trainer/Betreuer-Seite arbeiten. Am liebsten in Düren und bei der Nationalmannschaft.
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