Evivo: Sieg erst nach einer großen Zitterpartie

Von: jan
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Gab nach sechs Monaten Reha-Training sein Debüt im Dürener Trikot: Stefan Hübner. Foto: Guido Jansen

Düren/Gotha. Die nächste Nerven-Schlacht! Der nächste Sieg des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, der erst nach einer großen Zitterpartie zu Stande kam. Die Volleyballer von der Rur haben ihr Auswärtsspiel beim VC Gotha mit 3:2 gewonnen.

26:28, 31:29, 29:19, 17:25, 15:8 lautete das Ergebnis, dass die 15 Dürener Fans in Thüringen nach 130 Minuten Krimi durchatmen und lauthals jubeln ließ. Wie schon zwei Wochen zuvor gegen Moers hatte Düren in einem enorm wichtigen Spiel am Ende die besseren Nerven.

Die Partie in der Goldberg-Halle in Ohrdruf war nicht nur wegen des Sieges eine besondere für Düren. Sie war auch das Debüt von Mittelblocker Stefan Hübner im Dürener Trikot. Der langjährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft musste seine Rückkehr auf das Spielfeld zwei Mal verschieben, weil das Knie nicht mitgespielt hat.

Noch nicht am Ziel

Gestern war es endlich so weit. Hübner spielte die Sätze vier und fünf durch. „Es war wichtig, dass wir ihn als Typ auf dem Feld hatten. Er ist ein Anführer, an ihm richten sich die anderen Jungs auf”, sagte Anton. „Ich bin froh, dass ich jetzt endlich zurück gekommen bin. Allerdings bin ich noch nicht am Ziel angekommen. Was heute zählt ist dieser wichtige Sieg”, kommentierte Hübner.

Mann des Abends war trotzdem ein anderer Spieler, nämlich der Jüngste im Dürener Kader. Spielmacher Merten Krüger erhielt ein Sonderlob von Trainer Anton. „Er hat ein tolles Spiel abgeliefert. Er ist ruhig geblieben. Und das, obwohl in der Halle die Hölle los war”, sagte der Trainer über die intensive Atmosphäre in Thüringen.

Überhaupt habe es die Mannschaft verstanden, im entscheidenden Satz einen kühlen Kopf zu bewahren. „Gotha mag die erfahrenere Mannschaft sein. Aber wir sind im fünften Satz abgeklärter”, so Anton.

Sechs Punkte Vorsprung

Gotha bestätigte vier Sätze lang das, was Trainer Sven Anton schon vor dem Spiel gesagt hatte. „Alle dort kämpfen wie die Stiere. In der Abwehr spielen sie sehr stark.” Dass es für Evivo trotzdem zum Sieg gereicht hat, war mit Blick auf die Tabelle wichtig. Düren hat jetzt sechs Punkte Vorsprung auf Gotha. Der Gegner von gestern steht auf Rang neun der Tabelle.

Ab Platz acht aufwärts spielen die Teams in den Playoffs mit. „Da sind wir jetzt so gut wie sicher dabei. Das war ein wichtiger Schritt”, sagte der Trainer. Schon am Mittwoch geht´s weiter. Dann ist Tabellenführer Friedrichshafen in Düren zu Gast.
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