Düren - Evivo: Mit Zuversicht zum Angstgegner Königs Wusterhausen

Evivo: Mit Zuversicht zum Angstgegner Königs Wusterhausen

Von: Tobias Röber
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Fertig machen zum Jubeln: Tibo
Fertig machen zum Jubeln: Tibor Filo ist heute Abend spielberechtigt. Foto: imago/Ulmer

Düren. Für den Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren wird es am Mittwochabend richtig ernst. Die Saison darf zum jetzigen Zeitpunkt als verkorkst gelten. 14 Spiele, nur vier Siege, Platz neun - das hatten sich die Dürener Volleyballer ganz anders vorgestellt.

Nach den einkalkulierten Niederlagen gegen Haching und Friedrichshafen steht am Mittwochabend die Partie bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen an.

Im Grunde könnten die Dürener die Punkte mit der Post schicken, gelang gegen die Netzhoppers seit einer gefühlten Ewigkeit kein Sieg mehr. Auch in der Hinrunde zog Evivo beim 1:3 den Kürzeren und zeigte dabei laut Trainer Söhnke Hinz „eine der schwächsten Saisonleistungen”.

Verletzungspech

Nimmt man das Verletzungspech hinzu, stehen die Vorzeichen alles andere als auf Sieg. Doch genau davon braucht Evivo möglichst viele, um nicht nur überhaupt in die Play-off-Plätze zu rutschen, sondern nach Möglichkeit auch noch den Topfavoriten im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen.

Hinz blickt zuversichtlich auf das Spiel. „Wenn wir es schaffen, an unser Limit zu gehen, haben wir sehr gute Chancen, das Spiel zu gewinnen”, sagt der Trainer. Nur schaffte Evivo das in dieser Spielzeit bislang zu selten und nicht konstant genug. Immerhin hat sich die personelle Lage etwas entspannt. Zuspieler Merten Krüger ist wieder einsatzbereit.

Auch Joe Deimeke saß am Dienstag im Bus in Richtung Brandenburg. „Joe kann zwar noch nicht springen, aber in Annahme und Abwehr können wir ihn einsetzen”, erklärt Hinz. Aufatmen konnte Evivo Düren auch in Sachen Spielberechtigung für Neuzugang Tibor Filo. Bereits vor einer Woche hatten die Dürener Verantwortlichen die Spielgenehmigung für den Mittelblocker beantragt. Am Dienstag war sie endlich da.

Eines ist klar: Evivo steht unter Druck. Von den ausstehenden sechs Spielen sollten laut Hinz vier gewonnen werden. Ein Sieg am Mittwochabend würde da helfen. „Königs Wusterhausen hat sehr gefährliche Aufschläger, aber Schwachstellen in der Annahme. Die müssen wir ausnutzen”, sagt Hinz.
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