Unterhaching/Düren - Evivo landet Überraschungscoup beim Pokalsieger

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Evivo landet Überraschungscoup beim Pokalsieger

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Evivos Block mit Ilja Wiederschein, Renzo Verschuren und Alex Mayer (v.l.) lässt Hachings Angreifer Marco Liefke alt aussehen. Foto: Fehrmann

Unterhaching/Düren. Die Genugtuung in seiner Stimme war unüberhörbar: „Endlich haben wir einmal in der entscheidenden Situation die Ruhe bewahrt. Das hat uns in Königs Wusterhausen noch gefehlt”, kommentierte Evivo-Trainer Sven Anton am Abend wenige Minuten nach dem Matchball den völlig überraschenden 3:2-Sieg seiner Schützlinge beim Pokalsieger Generali Unterhaching.

„Endlich haben wir mal wieder einen Großen geschlagen. Das sollte uns Selbstbewusstsein geben”, freute sich Anton, dessen Team sich von Beginn an hellwach präsentierte, gut aufschlug und den Gastgeber mit starkem Angriffsspiel überraschte.

Doch nach dem gewonnenen ersten Satz fiel Evivo plötzlich in ein Loch. Die Annahme über Alex Mayer wackelte, so dass neben dem gewohnt starken Diagonalspieler Christian Dünnes kaum noch ein Außenangreifer punktete.

Ehe sich Anton versah, lag sein Team 1:2 zurück. Doch während der Pokalsieger sich seiner Sache bereits sicher wähnte, griff Dürens Coach mit Erfolg in die Trickkiste, wechselte nicht nur Artur Augustyn für dem zwar aufschlagstarken aber angriffsschwachen Renzo Verschuren ein, sondern drehte auch an der Formation auf dem Feld. Und plötzlich lief das Dürener Spiel wieder.

Die veränderte Aufstellung brachte Generali vollkommen aus dem Konzept, während die Dürener zu ihren Stärken im Aufschlag und in der Annahme zurückfanden, auch Alex Mayer.

Schnell führte Evivo mit neun Punkten, sicherte sich den Satz und ließ sich auch von der einzigen heftig umstrittenen Szene zu Beginn des Tiebreaks, als die ansonsten souveränen Schiedsrichter ein Übergreifen von Dürens Kapitän Jan Umlauft übersahen, nicht mehr aus dem Konzept bringen - anders das mit Nationalspielern gespickte Hachinger Team, das auseinanderfiel und nicht mehr den Hauch einer Chance hatte.

Nach 116 Minuten war die Überraschung perfekt, die Evivo aif den fünften Tabellenplatz klettern ließ.
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