Evivo kämpft, kann Aus aber nicht verhindern

Von: Franz Sistemich
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Uberzeugte gestern in Haching mit einer guten Leistung: Evivo-Kapitän Jan Umlauft, der darüber nachdenkt, nach der Spielzeit auch seine Karriere zu beenden. Foto: Guido Jansen

Unterhaching/Düren. Es hat nicht sollen sein: Evivo Düren hat auch das dritte Halbfinalspiel gegen Generali Haching verloren. Dem 0:3 vor einer Woche und 2:3 am Samstag folgte vor rund 800 Zuschauern am Mittwoch in Haching ein 1:3 (17:25, 25:13, 18:25, 21:25). Damit ist die Saison für den Vizepokalsieger vorzeitig beendet.

Generali Haching trifft nun in der Finalrunde auf den VfB Friedrichshafen. Die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu bezwang ebenfalls am Mittwoch auch zum dritten Mal den SCC Berlin.

Zurück nach Haching. Sven Anton hatte seine Startformation gegenüber den ersten Halbfinal-Partien umgestellt: Christian Dünnes griff statt Michael Olieman wieder über die Diagonalposition an, Niklas Rademacher ging in die Annahme.

Die Maßnahme zeigte zunächst Wirkung: Düren stand stabil in der Annahme. Dünnes und Kapitän Jan Umlauft punkteten. Bis zum 9:11 hielt der Gast mit. Dann folgte eine kleine Schwächephase, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. 17:25 endete der Auftakt. Unbeeindruckt leistete Düren Gegenwehr. Evivo dominierte nach einer ausgeglichenen Anfangsphase. Hachinger Fehler und Punkte von Jan Umlauft und Sebastian Kühner führten zur 9:5-Führung. Die baute der Gast durch Blocks auf 14:9 aus. Hachings Gegenwehr war gebrochen. Düren brachte den Abschnitt souverän 25:13 über die Runde.

Doch der Pokalsieger unterstrich erneut seine Klasse: So wie er sich im Pokalfinale und vor fünf Tagen in Düren nicht von den Dürener Führungen hatte schocken lassen, so kam er auch vor eigenem Publikum stark zurück. In der Anfangsphase unterliefen Evivo einige Fehler, Haching spielte seine Stärken in Annahme und Angriff aus, wehrte per Block und Feldabwehr ebenso sicher ab. 25:18 lautete das Ergebnis.

Spannung pur im vierten Abschnitt. Düren wollte das zweite Heimspiel erzwingen, Haching vorzeitig in die „best-of-five”-Finalserie gegen den VfB. Die Führung wechselte ständig hin und her, ehe sich der Gastgeber durch drei eigene Punkte hintereinander auf 15:12 absetzte. Die Vorentscheidung war gefallen, auch wenn Dürens bester Spieler Christian Dünnes sein Team in der Spur hielt. Den 25. Punkt verbuchten aber dennoch die Hachinger.

Und so blieb nur das Fazit von Dürens Nicolai Kracht: „Wir sind enttäuscht, dass wir nicht am Freitag wieder vor unseren Fans spielen können. Aber es war wichtig, dass wir heute stark aufgespielt haben! Kleinigkeiten haben die Partie entschieden. Haching war die reifere Mannschaft.”
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