Düren - Evivo ist „willkommen auf der Insel des Champions”

Evivo ist „willkommen auf der Insel des Champions”

Von: sis
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Düren. Jaromir Zachrich hat sich schon ein wenig umgeschaut: „Schrecklich”, schrieb der Mittelblocker von Evivo Düren in einem so genannten sozialen Netzwerk, „wenn es irgendwo Berge gibt, muss ich da raufklettern.” Auf den neun Inseln der Azoren gibt es Berge.

Folglich begab sich Zachrich am Spielort auf einen Berg, schoss mit seiner Kamera einige Fotos und stellte sie ins Netz als sichtbares Zeichen: Die Volleyballer von Evivo Düren sind auf der Hauptinsel im Atlantik angekommen.

Am Dienstag tragen sie ab 20 Uhr Azoren-Zeit (22 Uhr in Deutschland) ihr Hinspiel im CEV-Pokal bei den Fonte Bastardo Azores aus. Keine leichte Aufgabe wird die Partie: „Unsere Gastgeber sind der amtierende Meister Portugals”, berichtete Michael Overhage.

Der Team-Manager von Evivo Düren hat die rund 3000 Kilometer lange Reise mit angetreten. Reibungslos verlief der Flug von Frankfurt über Lissabon auf die Azoren, auch wenn Overhage nach dem Start in der Hauptstadt Portugals einige Mitreisende etwas beruhigen musste: „Die erste halbe Stunde war schon etwas holprig wegen heftigen Windes”, erzählte Overhage. Für ihn kein Problem: „Dies erinnerte mich an die Inlandsflüge über Island” erzählte der ehemalige Nationaltrainer der Nordeuropäer schmunzelnd.

Nach der gut 1500 Kilometer langen Flugetappe von Lissabon auf die Azoren wurden die Dürener von den Gastgebern herzlich empfangen. Es gab noch ein leckeres Abendessen im Hotel, das direkt am Strand liegt. Zwar regnete es, doch am Montag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: Die Sonne strahlte vom Himmel. Vom Balkon seines Hotelzimmers genoss der Teammanager den Blick auf Sonne, Sand und Atlantik.

Einige Volleyballer Evivos nutzten vor dem ersten Training am Nachmittag in der nur 500 Meter vom Hotel entfernten Sporthalle die Gelegenheit zum Frühsport. Auch Overhage erkundete ein wenig die Hauptinsel, deren sportinteressierte Bewohner dem Hinspiel entgegenfiebern. Denn: „Willkommen auf der Insel des Champions” war auf der Fahrt zum Hotel ganz deutlich zu lesen. Das Spiel des aktuellen portugiesischen Titelträgers gegen den dreifachen deutschen Vize-Meister wird im Landes-TV übertragen.

Die Informationen, die die Deutschen über ihre Gastgeber haben zusammentragen können, sind spärlich. Nur wenige Videoszenen stehen zur Verfügung. Man weiß, dass die Hausherren einen neuen Diagonalangreifer verpflichtet haben, dass einer der Mittelblocker Mitglied der Nationalmannschaft ist. So sagt Dürens Coach Söhnke Hinz: „Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen, werden aus der Partie heraus die richtigen Analysen ziehen müssen. Nach einem Satz spätestens müssten wir uns aber auf den Gegner eingestellt haben.”
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