Friedrichshafen/Düren - Evivo im Aufschlaggewitter

Evivo im Aufschlaggewitter

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Nicolai Kracht und seine Kollegen hatten gegen die Aufschläge des VfB keine Chance. Foto: G. Jansen

Friedrichshafen/Düren. Es kam, wie es kommen musste. Am Bodensee kann der Volleyball-Bundesligist Evivo Düren einfach nicht gewinnen. So auch am Mittwochabend im ersten Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.

Erwartungsgemäß hat sich der deutsche Serienmeister VfB Friedrichshafen mit 3:0 durchgesetzt. Düren spielte nur zu Beginn des ersten Satzes mit.

Die 50 Fans im Klubheim des Dürener TV jubelten nur für kurze Zeit. Düren führte 8:6. Danach setzte das gefürchtete Aufschlaggewitter des VfB ein und Düren war geschlagen. Im ersten Satz und für den Rest des Spiels. Der kesse Spruch von Evivo-Trainer Sven Anton hatte nichts genutzt. Vor der Partie hatte der 40-Jährige gesagt, dass er sich darauf freuen würde, im Finale gegen den SCC Berlin zu spielen. Die Berliner hatten am Dienstag für eine kleine Überraschung gesorgt und deutlich mit 3:1 beim Pokalsieger Generali Haching gewonnen. Jetzt können die Berliner am Samstag vor heimischem Publikum den Finaleinzug klar machen. Die große Überraschung, die Evivo hätte schaffen müssen, um Antons Final-Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen, war jedoch ausgeblieben.

Düren muss sich jetzt gegen das Aus im Halbfinale wehren. Das will die Mannschaft am Samstag um 20 Uhr in der Kreis-Arena tun. Dann findet das Rückspiel statt. Gewinnt der VfB erneut, ist die Saison für Evivo vorbei. Denn nach derzeitigem Kenntnisstand wird Platz drei nicht ausgespielt. Das wäre der Fall, wenn es einen Unterschied im Europapokal zwischen Platz drei und vier gäbe. Bisher ist vorgesehen, dass der Meister in der Champions League spielt und der Pokalsieger im CEV-Pokal. Für die anderen beiden Teilnehmer des Halbfinales bliebe damit der so genannte Challenge Cup.

Was passiert, wenn eine zweite deutsche Mannschaft per Wildcard in die Champions League aufrückt, ist noch unklar. Unabhängig davon könnte es passieren, dass Trainer Sven Anton und Kapitän Christian Dünnes am Samstag ihr letztes Pflichtspiel für Düren bestreiten. Bekanntlich wurde Antons auslaufender Vertrag nicht verlängert und Dünnes wechselt zu Generali Haching.
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