Evivo: Gegen Angstgegner verloren

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Der Kameruner Zonzon (rechts) musste für Evivo ans Netz. Aber auch er konnte die Niederlage vor eigenem Anhang nicht verhindern. Foto: Jansen

Düren. Nichts wird´s mit einer rauschenden Neujahrsfeier für die Volleyballer von Evivo Düren. Der Bundesligist hat am Donnerstag sein letztes Heimspiel des Jahres mit 0:3 verloren.

Die Gäste aus Brandenburg begannen hingegen nach dem Sieg gegen Düren (22:25, 19:25, 16:25) schon auf ihrer langen Heimatfahrt mit der Neujahrsfete. Gegner Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee bestätigte einmal mehr seinen Ruf als Düren-Schreck.

Zum Feiern war im Evivo-Lager niemand zu Mute. Nach Spielende hallten aus dem Publikum Pfiffe des Unmutes - das hat es bislang im Lager der Fans eher selten gegeben. Jetzt wird´s ungemütlich für Evivo. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde noch auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Sven Anton kann nur noch ein ausgeglichenes Punktekonto schaffen - wenn sie es denn schafft, sich schnellstmöglich zu steigern.

Schock sitzt tief

„Es ist einfach schwer für Düren, sich nach so vielen Veränderungen zu finden”, sprach Dürens Ex-Trainer Mirko Culic über die Gründe für den Sieg. Wie immer seit 2008: Culics Team gewann das Ligaspiel bei Evivo. Der Schock saß tief bei Dürens Spielern. Das sah man dem Team nach dem Spiel deutlich an.

Und die Pläne, bis zum Beginn der Endrunde am oberen Tabellendrittel anzuklopfen, muss die Mannschaft nun leider weit, weit hinten anstellen. Die Volleyballer aus Brandenburg nutzten an der Rur ihren Vorteil, ein sehr gut eingespieltes Team zu sein, gnadenlos aus. Denn genau das ist Evivo Düren nach dem personel so turbulenten Dezember nicht.

Der verletzte Abwehrchef Fabian Kohl kann nach seiner Knie-Operation ohnehin keine großen Sprünge machen. In Köln wird er bei einem Freund auf dem Sofa sitzend ins neue Jahr rutschen. Bei Stefan Hübner geht´s auch um das Knie. „Wir feiern am Ammersee”, berichtete der 35-Jährige. Er wird das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden - sein Arzt lebt dort.

Besuch bei Molly

Bugs, der Labrador von Christian Dünnes wird am Freitag Molly kennen lernen. Das ist die Berner Sennen-Hündin von Kamil Kacprzak, dem polnischen Neuzugang. Dünnes, Kacprzak und der Australier Matthew Young werden gemeinsam anstoßen. Denn gerade für Young ist der Weg nach Hause zur Familie definitiv zu lang. Den treten die meisten anderen Evivo-Akteure an. Der Trainer macht´s vor. Sven Anton feiert daheim bei den Lieben.
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