Evivo: „Ein Sieg ist Pflicht - egal wie”

Von: Jörg Abels
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Evivo-Coach Sven Anton fordert von seinem Team beim VC Franken eine aggressiv-motivierte Spielweise. „Ein Sieg ist Pflicht.” Foto: Abels

Düren. Das leichteste Spiel, wie es Trainer Sven Anton vor der Partie gegen Serienmeister VfB Friedrichshafen formulierte, liegt hinter Evivo. Mit der Partie beim VC Franken beginnen am Montagabend (20.15 Uhr) die Wochen, in denen Dürens Volleyballer unter Beweis stellen müssen, dass das Halbfinale ein realistisches Saisonziel ist.

Die starke Leistung im ersten und vierten bei der 1:3-Niederlage gegen den VfB lässt hoffen. Allerdings ist die Ausgangsposition beim Nachfolger der SG Eltmann ähnlich.

Auch die Franken haben im Sommer einen Schnitt gemacht, einen Großteil der Mannschaft ausgetauscht und folglich wie die Dürener noch Abstimmungsprobleme; und sie sind wie Evivo mit 2:4 Punkten gestartet, stehen also ebenfalls unter dem Druck, gewinnen zu müssen.

Schwer auszurechnen

„Die Franken haben eine sehr kompakte Mannschaft”, musste Anton bei der Videoanalyse feststellen, die „vielleicht am schwersten auszurechnen ist”, spielt Evivos Außenangreifer Alexander Mayer auf die vielen Neuzugänge an.

Gefährlich sind der aus Puerto Rico stammende Außenangreifer Juan Figueroa und der kanadische Diagonalspieler Kris Brand, die nach drei Spieltagen zu den Topscorern der Liga gehören. „Das wird keine leichte Aufgabe. Aber ein Sieg ist Pflicht ist, egal wie”, gibt Dürens Trainer die Marschrichtung vor. „Wir müssen aggressiv-motiviert ins Spiel gehen”, fordert der Trainer, der im Bamberg die Aufholjagd Richtung Tabellenspitze starten will.

Problem: Flatteraufschläge

Im Training hat Anton unter der Woche die Schwerpunkte im Angriff gesetzt, der zuletzt phasenweise noch die Durchschlagskraft vermissen ließ. Und an der Annahme der schwer zu berechnenden Flatteraufschläge hat das Team gearbeitet. Die waren früher Standard, bereiten vielen Annahmespezialisten, die sich auf Sprungaufschläge eingestellt haben, aber Probleme.

Dabei kam dem Dürener Coach am Donnerstag das kurzfristig vereinbarte Testspiel gegen den belgischen Erstligisten VC Averbode gerade recht. Die Belgier streuten bei ihrem 3:1-Sieg immer wieder Flatteraufschläge ein. Anton nutzte die Partie, in der nur Alex Mayer studienbedingt fehlte, um allen Spielen Matchpraxis zu geben. Alle spielten zwei Sätze und präsentierten sich fit für die wichtige Aufgabe am Montag.
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