Evivo Düren verliert alle drei Partien beim Test in Polen

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Düren. In Wroclaw (Breslau) hat Evivo gegen die polnischen Erstligisten Zaksa Kedzierzyn-Kozle, Siatkarz Wielun und Fart Kielce gespielt und alle drei Partien 1:3 verloren. Sven Anton, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, zieht nach dem Testturnier in Polen eine positive Bilanz.

Die Auftakt-Partie gegen Kedzierzyn-Kozle endete 22:25, 25:20, 22:25, 24:26. Mit der gezeigten Leistung war der Trainer dennoch zufrieden.

Im Gegensatz zur zweiten Partie gegen Wielun. Nach gewonnenem ersten Satz konnte Düren das Niveau nicht mehr halten. „Zuspiel und Angriff haben da nicht gut funktioniert”, schilderte Anton die Gründe für den deutlich verlorenen Durchgang.

Ärgerliche Schwächephase

Anschließend konnte Evivo sich wieder steigern und die beiden nächsten Sätze eng gestalten, ohne jedoch einen der Abschnitte zu gewinnen. So endete das Spiel 25:20, 18:25, 23:25, 24:26.

„Unsere Schwächephase war ärgerlich. Wir hätten das Spiel sicher auch gewinnen können”, monierte Anton. Besser lief es im letzten Testspiel gegen Fart Kielce. Zwar wiederholte sich das Satzergebnis der Vortage. Ein Durchhänger blieb jedoch aus. „Das war in jedem Satz ganz knapp”, resümiert der Evivo-Coach. 23:25, 25:22, 23:25, 24:26 endete das Spiel und damit auch das Turnier, das Zaksa Kedzierzyn-Kozle gewinnen konnte. „Die Reise nach Polen hat ihren Zweck erfüllt. Wir wollten uns einspielen und hatten gegen drei starke Gegner echte Härtetests”, erklärte der 40-Jährige. Schließlich ist die polnische erste Liga stärker besetzt als die Bundesliga.

Für Olivier Nongny, der in der vergangenen Woche in Düren eingetroffen war, bedeuteten die Tests die erste Möglichkeit, sich mit seinen neuen Mannschaftskameraden einzuspielen. Laut Anton sei man im Angriff schon weit gekommen, der Feinschliff folge in den kommenden Tagen und Wochen.

Nongny lief in den ersten beiden Spielen auf, zuerst mit Jaromir Zachrich als anderem Mittelblocker, dann mit Felix Isaak. In der dritten Partie hatte der Kameruner Pause, während Isaak und Zachrich spielten. Viel Feinschliff gab es für das Angriffsspiel über Michael Olieman. „Ihm hat das Turnier sehr weiter geholfen. Positiv ist auch, dass er am Wochenende viel gespielt hat, ohne dass ihm das Probleme gemacht hat”, erzählte Sven Anton eine weitere wichtige Erkenntnis.

Gut geschlagen

Gut geschlagen habe sich auch Christian Dünnes, der nach der WM in Italien ohne Pause weiter trainiert hat. Die Annahme der gegnerischen Aufschläge sei stabil gewesen. Ein gutes Zeichen für das Vorhaben, Dünnes in die Annahme zu stellen, damit Olieman auf der Diagonalen zuschlagen kann. Ein wenig müde sei Dünnes nach den harten Wochen zuletzt gewesen. Ein paar Tage mit weniger Trainingsbelastung sollen dem besten Angreifer der zurückliegenden Saison gut tun.

Am Montag trainierte Evivo noch einmal in Wroclaw. Anschließend gab es einem Empfang beim Bürgermeister. Heute kehrt das Team zurück nach Düren, um sich zu Hause endgültig auf den Bundesliga-Auftakt vorzubereiten. Mittwoch und Donnerstag steht Training auf dem Programm, am Freitag fährt der Bus gen Sachsen-Anhalt. Düren startet am 23. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim CV Mitteldeutschland in die Liga.
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