Düren - Evivo Düren siegt gegen Bad Dürrenberg/Spergau

Evivo Düren siegt gegen Bad Dürrenberg/Spergau

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Volleyball / Evivo / Vincent Lange / Jeff Weiler / Malte Holschen
Schreien ihren Jubel heraus: Neuzugang Vincent Lange (vorne), Jeff Weiler (rechts) und Malte Holschen.

Düren. Lange Zeit hat es am Sonntag ganz finster ausgesehen für Evivo Düren. Die schmerzliche Niederlage im ach so wichtigen Spiel gegen den bis dato punktgleichen VC Bad Dürrenberg/Spergau bahnte sich offenbar unausweichlich an.

Bis ein spektakulärer Ballwechsel die Dürener Mannschaft kollektiv aufweckte. Am Ende hat Düren dann sogar gewonnen, ein wenig glücklich, aber sicher verdient. 3:1 (18:25, 25:23, 25:16, 25:23) lauteten die Zahlen des Tages vor 1600 Zuschauern in der Arena Kreis Düren.

Und danach hatte es lange nicht ausgesehen. Bis Heriberto Quero und Malte Holschen einen eigentlich verlorenen Ball aus dem Spielertunnel kratzen und Sven Dick anschließend sogar zum Punktgewinn blockte. 5:8 und 8:13 hatte Düren zurückgelegen und kam mit Dicks Block auf 11:14 heran. Trotzdem sollte er bis zum Satzende dauern, ehe Evivo vorbeiziehen konnte. Plötzlich produzierten die bis dato tadellosen Gäste Fehler und Düren kämpfte.

Beim Stand von 22:23 schritt Dürens Jüngster Felix Isaak zum Aufschlag und störte den Spielaufbau der Gäste erheblich. Quero bremste einen Dürrenberger Angriff mit seinem Block und Sven Dick nutzte im Gegenzug seinen Angriff. Nach dem Ausgleich produzierte der Gast einen Fehler im Angriff und anschließend tropfte Isaaks Service ganz weit hinten ins Dürrenberger Feld. Das bedeutete das 25:23 und die Rückkehr in ein eigentlich schon verloren geglaubtes Spiel.

„Man muss Düren ein Kompliment machen. Sie haben da sehr gut gekämpft”, sagte Gästetrainer Michael Merten. „Gleichzeitig ist es unerklärlich, dass wir da plötzlich so ohne Emotionen spielen”, schilderte er, dass die Dürener Steigerung Hand in Hand ging mit einem Leistungsabfall bei den Gästen.

Durchgang drei ist schnell beschrieben. Da hatte die Merten-Truppe zu sehr mit dem Ende des vorangegangenen Satzes zu kämpfen. Satz vier war knapp. Am Ende gelang Evivo etwas, was es in dieser Saison viel zu selten geschafft hatte: Im entscheidenden Moment blieb die Mannschaft von Sven Anton fehlerfrei und nutzte die Chancen, die die Gäste ihnen boten, konsequent.

Neben Isaaks Aufschlägen am Ende des zweiten Satzes hatten drei Dürener Spieler maßgeblichen Einfluss auf den positiven Ausgang der Partie. Libero Jeff Weiler zeigte schon eine starke Leistung, als der Rest des Teams noch nicht funktionierte. Dazu wechselte Sven Anton im zweiten Satz Sven Dick und Vincent Lange für Niklas Rademacher und Tim Elsner ein. Die beiden kleineren Angreifer machten den Spielaufbau sicherer und markierten reihenweise wichtige Punkte.

„Ich hatte von draußen gesehen, dass wir zu viele Fehler gemacht haben”, sagte der routinierte Lange, der im Dezember noch verpflichtet worden war und jetzt sein erstes Spiel in der Arena bestritt. Mit Lange und Dick wurden die Fehler weniger und das Selbstvertrauen kam zurück.

„Das war eine tolle Stimmung, schilderte der 34-Jährige seinen ersten Auftritt in Düren. „Und der Sieg war verdammt wichtig.” Wie wichtig er war, wurde am Gegner aus der Nähe von Leipzig deutlich. Bad Dürrenberg/Spergau war punktemäßig in der gleichen Situation wie Düren. Und während das Tollhaus Arena feierte, war den Gästen die tiefe Enttäuschung anzusehen. „Das ist eine ganz bittere Niederlage für uns”, sagte Michael Merten. Und genau an diesem Los war Evivo haarscharf vorbeigeschrammt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert