Evivo Düren glaubt an die eigene Kraft

Von: Franz Sistemich
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Düren. Zwei Teams treffen Sonntag ab 16 Uhr aufeinander, die durchaus Gemeinsamkeiten aufweisen: Wenn ihre Aufschläge beispielsweise richtig stark über das Netz kommen, dann muss die gegnerische Annahme schon einen wirklich guten Tag haben, um größeres Ungemach zu vermeiden.

Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den Hausherren von Pokalsieger Generali Haching und den Gästen von Evivo Düren. Beispiel: Auf der einen Seite schickt Coach Mihai Paduretu eine eingespielte Formation in die Begegnung, eine Mannschaft, gespickt mit deutschen Nationalvolleyballern. Auf der anderen Seite musste Coach Sven Anton, unterstützt von Keith Hansen und Björn-Arne Alber, aus sieben Zugängen und fünf verbliebenen Aktiven eine neue Mannschaft formen.

Doch gerade mit dieser neuen Sieben will der Trainer die drei glatten Niederlagen der vergangenen Saison vergessen machen. Das dürfte ein schwieriges Unterfangen werden, gelten die Mannen doch in ihrer Generali-Sportarena als äußerst heimstark. Hinzu kommt, dass die Gastgeber sich im Laufe der bisher sieben Spiele kontinuierlich gesteigert haben.

Doch Bange machen gilt nicht: „Auch wir haben uns gesteigert”, weiß Anton, „weil wir uns immer besser einspielen”. Aus starken Individuen wird ein starkes Team, das mit seinen Vorzügen vor den Toren Münchens bestehen will: mit variablen Aufschlägen, der immer vorzüglicher agierenden Block- und Feldabwehr und einer Annahme, die eben bei den Sprung- und Flatteraufschläge nicht weicht.

Da trifft es sich gut, dass der Niederländer René Reinaerts nach seinem Muskelfaserriss zwar noch nicht hundertprozentig genesen ist, aber wieder eingesetzt werden kann, dass Jan Umlauft und Alexander Mayer die ganze Annahmelast nicht alleine mit Libero Fabian Kohl tragen müssen.

Mit von der Partie wird auch Zuspieler Sebastian Kühner sein, den eine starke Erkältung plagte. Ob allerdings Mittelblocker Felix Isaak gegen Marco Liefke und Max Günthör wird blocken und angreifen können, steht noch nicht fest: Auch er leidet unter einem grippalen Infekt. Dieser plagt Mayer nicht.

Dem Außenangreifer ist vor dem Spiel in Haching nicht bange: „Wir glauben an unsere Chance. In Königs Wusterhausen haben wir zum Schluss Lehrgeld bezahlt, aber wir waren im Training gut drauf, wissen um unsere Klasse. Deshalb glaube ich, dass die Tagesform am Sonntag entscheiden wird.”
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