Evivo Düren erwartet den Tabellenvierten TV Ingersoll Bühl

Von: Franz Sistemich
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Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen: AJ Nally, der gegen den VfB Friedrichshafen als Libero fungierte, liegt mit Fieber im Bett. Foto: Guido Jansen

Düren. Beim Gastspiel in Friedrichshafen testete Dürens Trainer Michael Mücke Außenangreifer Andrew John Nally als zweiten Libero neben Erik Mattson. „AJ“, wie der Annahmespezialist gerufen wird, sollte auf der Posiition Spielpraxis erhalten für den Fall der Fälle, dass Mattson mal ausfallen sollte.

Nun scheint es, dass AJ Nally am Mittwoch ab 20.00 Uhr nicht mit von der Partie gegen den Tabellenvierten TV Ingersoll Bühl sein wird. Nally liegt im Bett. Er fiebert. Ob der US-Amerikaner seine Mannschaft im Kampf um den fünften Tabellenplatz unterstützen kann, ist also fraglich.

Dagegen besteht die große Wahrscheinlichkeit, das Georg Klein wieder seiner Tätigkeit am Netz wird nachgehen können. Bei der 0:3-Niederlage beim VfB Friedrichshafen fehlte der Mittelblocker wegen Rückenproblemen. In Düren war er geblieben, um sich mit Reha-Maßnahmen wieder fit zu machen. Es scheint geholfen zu haben.

Und auch der Fuß von Erik Mattson hielt der Ein-Satz-Belastung am Bodensee stand, so dass Mücke auf jeden Fall wieder alleine mit dem Kanadier als Libero in das Pflichtspiel gegen Bühl gehen wird. Diese Partie wird keine einfache sein. Im Hinspiel musste Evivo die Überlegenheit des Senkrechtstarters der vergangenen Saison anerkennen: 3:0 siegte der TV. Mit neun Punkten Vorsprung liegt Bühl auf dem vierten Platz, hat sich als vierte Kraft im bundesdeutschen Volleyball hinter Meister Berlin Recycling Volleys, den „Häflern“ und Generali Haching etabliert. Da wird die heutige Partie kein Spaziergang werden für die Hausherren von der Rur.

„Wir müssen uns gegenüber der Begegnung in Friedrichshafen schon steigern, damit wir eine Chance haben“, betonte deshalb Michael Mücke. Die Niederlage bei der Mannschaft von Stelian Moculescu haben die Dürener abgehakt. Mücke wiederholte noch einmal mit anderen Worten, was er direkt nach der Verlustpartie am Sonntag gesagt hatte: „Zwei Mannschaften liegen leistungsmäßig weit vor den anderen. Das sind Meister Berlin und besonders der VfB. Deshalb relativiert sich die deutliche Niederlage in Friedrichshafen.“ Damit richtete der Coach das Augenmerk auf die heutige Partie.

Und in der gilt: „Unsere Annahme war zwar beim VfB nicht schlecht, aber gegen den TV Bühl muss sie stabiler stehen“, forderte Mücke seine Annahmespieler zu einer besseren Leistung auf. Diese hätte zur Folge, dass die Bälle präziser auf Zuspieler (voraussichtlich)Ciaran McGovern gespielt werden könnten. Folglich könnte der ein variableres Angriffsspiel aufziehen, als es eben gegen den VfB gelungen war. Mücke: „Wir müssen es schaffen, viel über die Mitte anzugreifen. Wenn wir da nicht variieren können, dann haben unsere Angreifer eine schwere Aufgabe gegen den starken Bühler Block.“

Doch nicht nur mit ihren am Netz erhobenen Händen können die Gäste ihren Kontrahenten das Leben schwer machen. Das europapokal-erfahrene Team verfügt über einen starken und ausgeglichen besetzten Kader, präsentiert sich in jeder Begegnung als athletische und vor allem kämpferisch starke Mannschaft.

Dennoch: „Wir haben ein Heimspiel. Das wollen wir nutzen, um wieder ein Endspiel um den fünften Platz zu gewinnen“, sagte Mücke. Die Zuschauer dürften in der Arena jedenfalls ein interessantes Spiel zu sehen bekommen. Da ist sich Mücke auf jeden Fall sicher.

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