Evivo: Die Hürde in Thürigen ist ziemlich hoch

Von: jan
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„Wir müssen mit einem guten Team-Geist gegenhalten”, sagt Christoph Eichbaum (r.) im Vorfeld der Begegnung gegen Gotha. Foto: Guido Jansen

Düren. Sven Anton will nur eine Antwort geben. Und zwar die richtige. „Zu der Tatsache, dass mein Vertrag als Trainer nicht verlängert wird, äußere ich mich gar nicht mehr”, so der Mann, dessen Arbeit beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren im Sommer endet.

„Was zählt ist die Mannschaft. Alles Andere interessiert nicht.” Und deswegen will er die richtige Antwort geben. Ein Sieg beim schweren Auswärtsspiel gegen den VC Gotha wäre eben jene Antwort. Denn sie passt auf die vielen Fragen, die sich derzeit stellen. Auch auf die unbeantwortete, warum sich die Vereins-Oberen von Anton trennen wollen.

Ein Sieg wäre schön

Mit einem Sieg wäre das erste sportliche Ziel der Saison erreicht. „Wenn wir das Spiel gewinnen, dann sind wir sicher in den Playoffs”, erklärte Sven Anton. Darüber hinaus würde ein Erfolg einen großen Schritt in Richtung Platz fünf bedeuten. Den will Düren mindestens als Ausgangsbasis für die Endrunde, die Anfang April beginnt haben. Der dritte Punkt: Evivo bliebe im Rennen um Platz vier.

Anders herum formuliert: Verliert Düren, dann ist Platz vier als Ziel für die kommenden Spiele weg. „Wir haben noch fünf Spiele bis zum Beginn der Playoffs. Da ist ein Spiel wichtiger als das andere”, beschrieb Angreifer Christoph Eichbaum, dass das Saisonfinale für Düren schon vor der Endrunde beginnt. Die Hürde in Thürigen ist hoch. Der VC Gotha war schon im Hinspiel in Düren ein äußerst unangenehmer Gegner. Knapp mit 3:2 konnte Evivo sich gegen Aufsteiger behaupten. Einen ähnlich heißen Tanz erwartet Sven Anton auch für Sonntag. Um 17 Uhr wird die Partie angepfiffen.

Ein starker Neuling

Gotha ist zwar Aufsteiger, hat allerdings ordentlich in die Mannschaft investiert. Etliche ausländische Spieler mit internationaler Erfahrung stehen im Kader. Das hat der Liga-Neuling den Dürenern voraus. „Wir müssen mit einem guten Team-Geist dagegen halten”, forderte Christoph Eichbaum.

Weiterhin muss Düren in der Lage sein, Gotha zu stören. Ein guter Aufschlag ist gefragt. Des Trainers Ziel: Gotha lahm legen und mit der eigenen starken Block- und Feldabwehr zuschlagen. Im Angriff müssen sich die Volleyballer von der Rur weiter steigern.

Noch zu oft ist die Mannschaft nicht in der Lage, die hart erkämpften Chancen in Punkte umzumünzen. Daran hat Evivo in den vergangenen Wochen gearbeitet. Jetzt will der Trainer Resultate sehen. Zuversichtlich stimmt Anton der Fakt, dass Fabian Kohl, Kamil Kacprzak und Jaromir Zachrich wieder fit sind.
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