Evivo darf keine einzige Minute nachlassen

Von: Franz Sistemich
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Jubeln wie in Berlin und dem M
Jubeln wie in Berlin und dem Mannschaftskameraden auf den Rücken springen will heute auch Dürens Libero Fabian Kohl wieder. Foto: ruba

Düren. Björn-Arne Alber weilte am Wochenende in Mülheim. An der Ruhr besuchte der Co-Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren nicht Freunde oder Bekannte. Nein, Björn-Arne Alber war dienstlich dort. Als Spion praktisch.

Denn der Moerser SC empfing an seiner Ausweichspielstätte Dürens nächsten Gastgeber CV Mitteldeutschland. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt, die zum Auftakt der neuen Bundesliga-Spielzeit gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen verloren hatte, bezwang die Hausherren mit 3:1 ohne größere Probleme zu bekommen.

Mit dem Sieg in der Fremde bestätigte die Mannschaft, die von Matthias Münz als Nachfolger des früheren Dürener Trainers Michael Mücke gecoacht wird, die Einschätzung vieler Experten: „Der CV Mitteldeutschland verfügt über eine routinierte Mannschaft, die stark in der Annahme ist.” Die heutige Aufgabe, sinnierte Alber weiter, werde mit Sicherheit keine leichte sein.

Der Co-Trainer befindet sich damit auf einer Wellenlänge mit seinem Chef und auch dem Spielführer. Söhnke Hinz: „Spergau verfügt nicht über die überragenden Einzelspieler beispielsweise im Außenangriff, aber jeder weiß, was er zu tun hat.” Deshalb steht auch für Jaromir Zachrich fest: „Wir haben keine andere Wahl, als immer mit vollem Engagement zu spielen. Wir dürfen in Spergau keine Minute nachlassen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Chance”, sagt der Mannschaftskapitän.

Weil es im Volleyball nur Sieg oder Niederlage, aber kein Unentschieden gibt, ist die Dürener Zielsetzung klar: Sieg!

Angehen wollen Trainer, Co-Trainer und Spieler das Unterfangen mit einer konzentrierten Leistung vom ersten Ballwechsel an. Die Startformation könnte identisch mit den sieben Spielern sein, die Söhnke Hinz in Berlin gegen die Recycling Volleys zur ersten Begegnung auf das Feld schickte, obwohl zwei von ihnen am Montag nicht trainieren konnten: Libero Fabian Kohl und Außenangreifer Christian Fromm pausierten wegen einer Erkältung.

Am Dienstag waren Kohl und Fromm aber wieder mit von der Partie und bestiegen auch frohen Mutes den Bus. Am Dienstagabend stand auch noch ein Videostudium der Chemie-Volleyballer an. „Wir müssen versuchen sie unter Druck zu setzen”, betont Söhnke Hinz. Weil den Gastgebern in der Annahme kaum Fehler unterlaufen, können sie jederzeit ein gefährliches Angriffsspiel aufzuziehen: „Wir müssen beispielsweise versuche, ihre Angriffsbälle durch unsere Blockarbeit zu verlangsamen, so dass wir sie abwehren und erfolgreich einen Gegenangriff starten können.”

Zwei, drei Punkte in jedem Satz abfangen und selbst nicht zu viele Zähler abgeben: Dürens zweiter Auswärtssieg im zweiten Meisterschaftsspiel der neuen Saison wäre drin.
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