Evivo bringt Rzeszow an den Rand einer Niederlage

Von: sis/tob
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Düren. . Am Ende hat es nicht gereicht, doch die Volleyballer von Evivo Düren konnten die Arena Kreis Düren gestern Abend erhobenen Hauptes verlassen. Nach der 0:3-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel des CEV-Pokals siegte der Favorit Asseco Resovia Rzeszow auch im Rückspiel - denkbar knapp mit 3:2 (25:22, 18:25, 25:23, 25:27, 7:15).

Die Chance, die Endrunde des CEV-Pokals zu erreichen, war klein. Doch nutzen wollte sie Evivo dennoch. Und das trotz eines großen Handicaps: Christian Dünnes musste passen. Wegen Schulterproblemen verzichtete Trainer Sven Anton auf seinen Diagonalangreifer angesichts des Bundesligaspiels gegen Bottrop am Samstag. Doch seine Jungs bewiesen Moral, Kampfgeist, wuchsen unter der frenetischen Anfeuerung von nur 800 Zuschauern über sich hinaus.

Satz eins: 18:20 lagen sie zurück. Dann kam die Zeit von Christoph Eichbaum. Vier Punkte machte der Mannschaftskapitän per Block - auch gegen Georg Grozer, Deutschlands Volleyballer des Jahres - und Angriff. Zonzon blockte, Merten Krüger ebenfalls, Michael Olieman punktete zum 25:22.

Satz zwei ging mit 25:18 an Rzeszow. Steckte Evivo der Satzverlust in den Knochen? Die Antwort: Nein! Nach berechtigten Protesten Evivos entschied der Schiedsrichter auf 5:5 statt 4:6. Und wieder stand Eichbaum im Mittelpunkt des Geschehens: Zuerst rettete er mit dem Fuß, Sekunden später punktete er zum 7:5. Evivo baute seinen Vorsprung gegen nervös wirkende Gäste auf 21:16 aus. Die Gastgeber behielten auch die Ruhe, als das Team aus Polen vier Satzbälle abwehrte. Dann machte Zonzon ernst: Block zum 25:23. Es stand 2:1.

Bis Mitte des vierten Abschnitts führte das mit internationalen Stars gespickte Team aus Polen; dann ging Düren 18:16 in Front. Rzeszow konterte, glich mit 27:25 aus. Im Tiebreak zeigten die Polen dann ihre ganze Klasse und siegten deutlich mit 15:7.
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