Evivo besteht die Generalprobe: 3:1 in Dresden

Von: Franz Sistemich
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Erfolge schweißen zusammen: Die Dürener Volleyballer feiern ihren 3:1-Sieg beim VC Dresden. Foto: Steffen Unger

Düren. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat die Generalprobe vor dem Spitzenspiel erfolgreich bestanden: Mit 3:1 bezwangen die Rheinländer am Sonntagnachmittag den VC Dresden. Als Tabellenerster empfangen sie nun am Mittwoch um 20 Uhr den Zweiten, den VfB Friedrichshafen. Die „Häfler“ weisen wie Evivo 14 Punkte auf, haben aber bereits ein Spiel mehr absolviert als die Dürener.

Die benötigten an Sonntag 103 Minuten, um den VC 25:13, 21:25, 26:24 und 25:19 zu bezwingen. An das Duell Primus gegen Verfolger verschwendete Michael Mücke, Dürens Trainer, aber noch keinen Gedanken: „Wir werden zunächst diesen wichtigen Sieg auf der Rückfahrt genießen, am Montag regenerieren und uns dann in der Kürze der Zeit auf den VfB vorbereiten.“ Im ersten und vierten Satz dominierte Düren in Dresden in allen Belangen, im zweiten Satz musste Evivo kämpfen und behielt im vorentscheidenden dritten Abschnitt die Nerven.

Eine herausragende Leistung in der Block- und Feldabwehr, verbunden mit zahlreichen Punkten im Gegenangriff, gaben den Ausschlag zum klaren Gewinn des ersten Abschnittes. Dieses Niveau konnten die Gäste an der Elbe im zweiten Abschnitt aber nicht halten. Dresden kam stärker auf, profitierte von Angriffs- und Annahmefehlern Dürens: „Sonst hätten wir auch diesen Satz gewonnen“, sagte Mücke.

Auf Augenhöhe agierten beide Teams im engen dritten Satz. Düren behielt die Nerven, und der Trainer besaß ein glückliches Händchen: Beim Stand von 24:23 für die Ostdeutschen wechselte Mücke Diagonalangreifer Jelle Hilarius für Zuspieler Evan Barry ein, um den Block zu stärken. Mit Erfolg: Der Niederländer stoppte Dresdens Angriff. Und weil Düren auch die beiden nächsten Punkte machte, führte Evivo 2:1 nach Sätzen.

Der Widerstand der Dresdener war endgültig gebrochen. Düren knüpfte an seine Leistung vom ersten Satz an, und Diagonalangreifer Sebastian Gevert schraubte sein Punktekonto auf 27. „Er hatte zwei Phasen mit ein paar Wacklern, hat ansonsten aber überragend gespielt“, lobte Trainer Michael Mücke.

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