Düren - Evivo besiegt den Netzhoppers-Fluch

Evivo besiegt den Netzhoppers-Fluch

Von: Tobias Röber
Letzte Aktualisierung:
Die Mannschaft ist in Königs
Die Mannschaft ist in Königs Wusterhausen enger zusammengerückt: Evivo Düren siegte bei Angstgegner, den Netzhoppers, mit 3:1. Foto: Röber

Düren. Es geht doch: Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat beim Angstgegner Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:1 (25:23, 29:27, 24:26, 26:24) gewonnen. Es war ein ständiges Auf und Ab, die besseren Nerven und das Quäntchen Glück waren dieses Mal auf der Dürener Seite.

Matthias Böhme avancierte bei seinem ehemaligen Verein zum MVP.

Es war ein wichtiger Sieg mit Blick auf die Play-offs. Die Mannschaft war mit Druck im Gepäck nach Brandenburg angereist. Evivo-Trainer Söhnke Hinz hatte vor der Partie zuversichtlich darauf hingewiesen, dass sein Team im vorigen Jahr dem Druck in den Spielen, die gewonnen werden mussten, standgehalten hat. Er behielt Recht: Seine Mannschaft behielt die Nerven und machte Boden auf die Konkurrenz gut.

Heiß und emotional

„Es war ein sehr heißes und emotionales Spiel. Wir sind in den entscheidenden Phasen etwas ruhiger geblieben”, nannte Hinz den Schlüssel zum Erfolg und lobte sein Team für den „absoluten Siegeswillen.” Viel Brisanz hätten vor allem etliche strittige Schiedsrichterentscheidungen in die Partie gebracht.

Vor 410 Zuschauern bewies Evivo in den ersten beiden Sätzen Kampfgeist. Zur Satzmitte lagen die Spieler von Söhnke Hinz jeweils mit vier Punkten hinten und gewannen die Sätze dennoch.

Mit der 2:0-Satzführung sah Düren im dritten Durchgang bereits wie der sichere Sieger aus. 18:11 lag Evivo in Führung. Die Netzhoppers hatten in den ersten beiden Abschnitten anscheinend gut aufgepasst, wie man einen Rückstand aufholt. Mit 26:24 ging der Satz an Königs Wusterhausen.

Die Brandenburger blieben am Drücker und führten zwischenzeitlich erneut mit vier Punkten. Beim 24:22 hatte die Mannschaft des ehemaligen Düreners Mirko Culic zwei Satzbälle, um den Tiebreak zu erreichen. Aber dann packte Evivo wieder zu, markierte vier Punkte in folge und sicherte sich nach 134 Minuten Spielzeit den fünften Saisonsieg.

Rückkehr verletzter Spieler

Ein weiteres Plus neben dem Willen der Evivo-Spieler war die Rückkehr einiger verletzter Spieler. Merten Krüger war wieder voll belastbar, und Joe Deimeke konnte für wenige Minuten in der Annahme eingesetzt werden. Neuzugang Tibor Filo stand ebenfalls erstmals wenige Minuten für Evivo am Netz. „Gerade in engen Sätzen ist es wichtig, dass wir wieder mehr wechseln können”, sagte der Trainer. Evivo bleibt auch nach dem Sieg auf Platz neun. Der Sprung auf einen Play-off-Platz kann schon am Samstag gelingen. Dann ist der Moerser SC ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren zu Gast.
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