Düren - Evivo: Auch Merten Krüger fällt gegen Friedrichshafen aus

Evivo: Auch Merten Krüger fällt gegen Friedrichshafen aus

Von: Franz Sistemich
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Christian Fromm muss am morgig
Christian Fromm muss am morgigen Sonntag wie seine anderen Mannschaftskameraden am obersten Level spielen, um gegen seinen alten Verein VfB Friedrichshafen einen Satz gewinnen zu können. Foto: Kurth

Düren. Söhnke Hinz, Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, ist in diesen Tagen nicht zu beneiden: Tim Elsner verletzte sich am Knie so schwer, dass er bis zum Saisonende ausfällt.

Der Vertrag mit Stefan Hübner wurde wegen dessen gesundheitlichen Problemen aufgelöst. Joe Deimeke knickte mit dem Fuß um, fällt gut zehn Tage aus. Und nun muss auch noch Merten Krüger in die Rolle des Zuschauers schlüpfen: Die Hand des Zuspielers hat sich nach einem Katzenkratzer entzündet. Vom früheren zwölfköpfigen Kader stehen Hinz nur acht Spieler zur Verfügung.

Da trifft es sich gut, dass Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen (Anpfiff 16 Uhr) Dürens Neuzugang auf der Mittelblockerposition, der 28 Jahre alte Slowake Tibor Filo, aller Voraussicht nach spielberechtigt sein wird.

Im Training zeigte der 15-fache Nationalspieler schon seine Fähigkeiten. Ob er allerdings schon zur Startformation gehören wird, scheint fraglich. Auf jeden fall ist damit zu rechnen, dass er seine ersten Einsatzminuten gegen einen Gegner bekommen wird, gegen den eine Niederlage schier unausweichlich erscheint.

„Die Ausgangssituation ist nicht anders als gegen Generali Haching”, stellt Trainer Söhnke Hinz nüchtern fest. Evivo Düren muss wieder das oberste Level abrufen, um dem FC Bayern des deutschen Volleyballs Paroli bieten zu können. Dies gilt besonders für die Annahme, aber auch für den eigenen Aufschlag.

Die Aufschläge des VfB sind berühmt-berüchtigt, besonders in der eigenen Halle. Aber auch in fremden Gefilden können die Aufschläge eine Qualität haben, die ihresgleichen sucht. Folglich müssen Dürens Spieler, die den ersten Ballkontakt haben, schon einen guten Tag erwischen. Dies gilt auch für die Aufschläge. Bereiten sie dem VfB keine Probleme, wird des schwer werden, beispielsweise Diagonalangreifer Oliver Venno oder Mittelblocker Joao José zu stoppen.

Folglich gilt: „Das was wir können, müssen wir stabil hinbekommen”, sagt Hinz. An einen Überraschungssieg, wie er Gotha gelang, glaubt Dürens Coach nicht: „Der VfB ist viel stärker geworden.” Das musste Mittwoch auch der russische Meister Zenit Kazan in der Champions League erfahren.
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