Evivo: Am Ende überwiegen die „Höhen“

Von: pl
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Volleyball-Bundesligist Evivo Düren tut sich schwer beim 3:1-Sieg in Rottenburg. Foto: Archiv

Rottenburg. Drittes Spiel, dritter Sieg: Die Weste von Volleyball-Bundesligist Evivo Düren bleibt auch nach dem ersten Auswärtsspiel beim TV Rottenburg blütenweiß. Mit einem 3:1-Sieg (26:24, 12:25, 25:20, 25:20) im Gepäck traten Team, Trainer, Betreuer und geschätzt ein Dutzend Fans gestern Abend die Heimreise an.

Diagonalspieler Sebastian Gevert machte den ersten Punkt des Spiels. Er setzte auch den Matchpunkt – so schloss sich der Kreis. Dazwischen sammelte der Deutsch-Chilene eine Menge Punkte mehr, streute aber auch eine Handvoll Fehler ein – und befand sich damit in bester Gesellschaft. „Wir hatten Höhen und Tiefen. Zum Glück überwogen am Ende die Höhen“, zog Trainer Michael Mücke ein knappes Fazit.

Wie erwähnt machte Gevert den Punkt zum Dürener 1:0. Danach lag nur noch ein Team in Front: Rottenburg. Beim 23:18 schien der Satz verloren. Aber Mücke bewies zweimal das richtige Gespür. Evan Barry kam als Zuspieler für Ciaran McGovern und setzte gleich eine Aufschlag-Serie ins Rottenburger Feld. Als die Karte ausgereizt war, ersetzte Steven Hunt Gevert – und setzte den entscheidenden Einerblock zum 26:24.

So ging‘s im zweiten Durchgang erst einmal weiter. 8:6 bei der 1. Technischen Auszeit. Was dann folgte, sucht man in Dürens Volleyball-Historie vergebens: ein 4:19-Negativlauf, der Rottenburg zum Satzausgleich verhalf.

„Dass wir uns da wieder rausgezogen haben, war eigentlich die größte Leistung“, schwärmte Kapitän Jaromir Zachrich vom Auftreten als Team. Denn danach lag immer Evivo in Front, ohne allerdings eine gewisse Unsicherheit abzulegen. Bei einer 19:13-Führung im dritten Satz schien alles klar. Aber Rottenburg verkürzte auf 17:19. Im 4. Satz führte Düren gleich 7:1 und zehrte vom Vorsprung bis zum Spielende. „Hauptsache drei Punkte“, wollte Mücke nicht lange „nachkarten“.

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