Düren - Einige sentimentale Momente

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Einige sentimentale Momente

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Nach sechseinhalb Jahren bestritt Ilja Wiederschein sein letztes Spiel. Die Kameraden warfen ihn in die Luft - und fingen ihn wieder auf. Foto: sis

Düren. Den überschwänglichen Jubelszenen folgten die sentimentalen Minuten in der Arena, dem Pflichtsieg folgte der Abschied.

Ilja Wiederschein bestritt am Samstag beim 3:2 über den starken Aufsteiger VC Gotha (siehe Hauptsport) sein definitiv letztes Spiel für Evivo Düren. Noch einmal gab Trainer Sven dem Mann, der sechseinhalb Jahre das Angriffsspiel des dreifachen deutschen Vizemeisters aufzog, einige Minuten Spielzeit. Dann war endgültig Schluss mit der Aktivenzeit. Wiederschein, der aus privaten Gründen seine Laufbahn beenden muss, hatte sich Samstag noch einmal zur Verfügung gestellt.

Sein Nachfolger, der australische Nationalspieler Matthew Young, ist noch nicht spielberechtigt, wird auch aus diesem Grund heute nicht mit nach Bukarest fliegen. In der rumänischen Hauptstadt bestreitet Düren morgen sein CEV-Pokal-Hinspiel gegen Dynamo. Merten Krüger wird dann der einzige Zuspieler sein.

Auch werden Christoph Eichbaum und Nicolai Kracht wieder neben Libero Fabian Kohl die einzigen Annahmespezialisten sein.

Auf der Suche nach einem gestandenen Aktiven für den so wichtigen Mannschaftsbereich folgen die Verantwortlichen von Evivo aber zwei heißen Spuren: „Wir wollen in dieser Woche zu einer Verpflichtung kommen”, sagte der Sportliche Leiter Goswin Caro.

Zwei ausländische Annahmespieler befinden sich in der engeren Wahl, die Verhandlungen sollen so schnell zum Abschluss gebracht werden, dass die Neuverpflichtung vielleicht schon im CEV-Pokal-Rückspiel am 14. Dezember, aber auf jeden Fall im Auswärtsspiel beim VfB Friedrichshafen am 18. Dezember als Alternative zur Verfügung steht.

So lange müssen Eichbaum und Kracht die Last der Annahme schultern, ohne dass in einer schwächeren Phase Hilfe von der Auswechselbank kommen kann. Trainer Sven Anton: „Einerseits treibt Konkurrenzdruck zu einer besseren Leistung, andererseits ist doch der Druck auf die beiden Jungs groß, weil sie wissen, sie müssen einfach immer durchhalten. Das ist nicht einfach.”
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