Düren - Ein Sieg ist am Samstag Pflicht: Heimstärke ausspielen!

Ein Sieg ist am Samstag Pflicht: Heimstärke ausspielen!

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Besitzt das Vertrauen seiner Trainer und will am Samstag auch gegen den Aufsteiger VC Gotha jubeln: Evivos Zuspieler Merten Krüger. Foto: sis

Düren. Nach vier Niederlagen in den vier Auswärtsspielen steht Evivo Düren unter Zugzwang. Am Samstagabend gibt es ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren nur ein Ziel. Und das heißt Sieg. Einerseits stehen die Vorzeichen gut: Dürens Erstliga-Volleyballer haben ihre drei Partien in eigener Spielstätte gewonnen.

Der Heimnimbus spricht also für die Mannschaft von Trainer Sven Anton. Demzufolge müsste auch Aufsteiger VC Gotha mit einer Niederlage heimfahren.

Diverse Fragezeichen

Andererseits gibt es diverse Fragezeichen. Zum Beispiel spielt der Tabellensechste aus dem Osten eine gute Saison. Vier Siege stehen auf seinem Konto, zwei in der Fremde. Der VC aus Thüringen hat eine Mannschaft aufgebaut, deren Spieler über ein hohes Wettkampfniveau verfügen. Eine Folge: „Sie machen nur wenige leichte Fehler”, haben Anton und Co-Trainer Björn-Arne Alber festgestellt. Das Team steht ferner kompakt.

Folglich muss Evivo diese Kompaktheit brechen, um die eigenen Stärken in die Waagschale zu werfen. Beispielsweise per Aufschlag. Was in Mülheim gegen Moers nicht unbedingt Schrecken verbreitete, soll nun für Unordnung im Gothaer Spielaufbau sorgen. Schwächelt des VC Annahme wegen Dürener Aufschläge, hat der Gäste-Steller Probleme mit dem Zuspiel, kann sich Dürens Block besser in Position bringen.

Starke Annahme, effektive Angriffe

Eine starke Annahme ist aber auch auf Dürener Seite die Grundvoraussetzung für effektive Angriffe. Doch Dürens Annahmespezialisten haben bisher nicht durchgehend auf hohem Niveau agiert. Die Schwächen mussten Zuspieler und Angreifer versuchen zu kompensieren. Und deshalb gab es nach Wiederscheins Rücktritt und Tunchevs Abgang auch Überlegungen, in Vertrauen auf das Können und die Entwicklung des 20-jährigen Merten Krüger lieber einen jüngeren und damit preiswerteren statt einen routinierten Zuspieler zu verpflichten und so mehr Geld in einen gestandenen Annahmespezialisten zustecken.

Denn die vor der Saison favorisierte Lösung, Christian Dünnes in Annahme und Außenangriff und Michael Olieman auf der Diagonalposition agieren zu lassen, legte das Trainer-Duo nach wenigen Spielen (vorläufig?) zu den Akten.

Fünf bis sechs Annahmespieler haben die Evivo-Verantwortlichen im Blick. Gegen Gotha müssen die aktuellen Spezialisten die Kastanien aus dem Annahmefeuer holen. Denn ein Sieg des Tabellensiebten über Gotha ist Pflicht, sonst könnte der Abstand zu Platz 4 - Moers spielt in Wuppertal - schon auf sechs Punkte anwachsen. Mit Blick auf das Saisonziel Halbfinale eine schwere Hypothek.
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