Ein heißer Tanz auf Augenhöhe

Von: Roman Sobierajski
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Ist für die „Ladies in Black“ wieder eine Alternative auf der Außenposition: Jordanne Scott. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Die Akkus sind wieder voll: Nachdem Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen in kurzer Zeit ein größeres Bus-Pensum bewältigt hatten als die meisten europäischen Weihnachtsmarkt-Hopper, „hatten wir jetzt einige Tage Ruhe und konnten vernünftig trainieren, um uns auf die letzten beiden Spiele in diesem Jahr vorzubereiten“, beschreibt Marek Rojko die Lage bei den „Ladies in Black“.

Zunächst gilt es, im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag (19.00 Uhr) gegen die VolleyStars Thüringen, den früheren VfB Suhl, zu bestehen. Mit Karen Lißon, Christina Speer und Mareike Hindriksen (siehe auch „Einige Neuzugänge . . .“) stehen gleich drei „Ex-Ladies“ in deren Reihen.

„Suhl ist nur stolpernd in die Saison gekommen, hat dann aber aufgedreht. Das wird ein ganz enges Match“, ist Rojko auf einen heißen Tanz eingestellt. „Beide Teams sind von der Leistungsfähigkeit sehr nahe beieinander.“ Die Zuschauer können sich auf einen Kampf der unterschiedlichen Systeme einrichten: Suhl versucht, seine starken Diagonalangreiferinnen ins Spiel zu bringen, die „Ladies in Black“ leben vor allem von ihrer starken Annahme, der reaktionsschnellen Libera und dem variablen Zuspiel von Femke Stoltenborg. „Wenn in der Defensive alles passt und die Annahme funktioniert, dann können wir zusätzlich auch unsere Diagonalangreiferinnen ins Spiel bringen, was uns weitere taktische Möglichkeiten eröffnet“, spielt Aachens Coach die Partie schon einmal im Kopf durch.

In die Überlegungen einbeziehen kann der 36-Jährige dabei auf jeden Fall die Amerikanerin Jordanne Scott, die ihre Verletzung überwunden hat und auf der Außenposition wieder schlagkräftige Argumente für einen Heimsieg einbringen kann. „Viele Teams sind auf Augenhöhe in dieser Saison, und wir kämpfen immer noch darum, uns für die Play-offs zu qualifizieren“, will Rojko jedenfalls keine Geschenke verteilen.

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