Düren konsequent zu schwach

Von: Guido Jansen
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Zeigten unterdurchschnittliche Leistungen: Sven Dick, Vladimir Rakic und Heriberto Quero (v.l.) Berlin siegte gestern verdient. Jetzt hoffen die Fans auf den Auftritt der Spieler am Mittwoch in Düren. Foto: Guido Jansen

Düren/Berlin. Letztlich war´s deutlich. Evivo Düren hat das erste Viertelfinalspiel beim SCC Berlin mit 0:3 verloren. 19:25, 23:25, 18:25 lauteten die Satzergebnisse. Berlin zeigte sich vor allem im Bereich Aufschlag und Annahme stärker.

Trotzdem war es aus Dürener Sicht auch ein Spiel der vergebenen Chancen. Denn nach dem ersten Satz, in dem dem SCC fast alles gelungen war, wurde das Spiel offener.

Einmal, weil die Berliner im Aufschlag nicht mehr so den Hammer auspacken konnten wie zuvor. „Dass wir das Niveau aus dem ersten Satz nicht würden halten können, war klar”, schätzte Berlins Spielmacher Jarosolav Skach die Leistung ein. Das Spiel schien zu kippen, Düren kam nach einem 10:15-Rückstand stark zurück, war in der Block-Feldabwehr besser und führte dann verdient 22:21.

Trainer unzufrieden

Düren konnte die Nervosität der Berliner, die unter enormen Druck stehen, den Einzug in das Halbfinale zu schaffen, nicht nutzen. Auch, weil die Mannschaft einige Fehler die gesamte Partie über nicht abstellen konnte.

Im Block präsentierte sich Düren konsequent zu schwach. Berlins Hauptangreifer Aleksandar Spirovski konnte zu häufig auch aus schlechten Ausgangssituationen punkten. „Das war schlecht”, kommentierte der Trainer.

Schlecht ging´s auch in Satz drei weiter. Vor allem, was den Ausgang von vorentscheidenden Bällen anging. Da hatte Evivo den Gegner mit guter Blockabwehr zu Fehlern gezwungen. Spirovski musste einen Not-Angriff schlagen. Der Angriff landete nach einem hohen Bogen weit außerhalb des Feldes. Trotzdem durfte Berlin jubeln. Denn die Dürener Blockspieler landeten im Netz. Statt 14:15 hieß es 18:13 für den SCC.

Ab jetzt bogen die Berliner auf die Siegesstraße ein. Daran konnten auch Sven Dick und Heriberto Quero nichts ändern. Dick lieferte eine rundum solide Partie ab, Quero zeigte helle Momente im Angriff und im Aufschlag. Im Block reihten sich beide allerdings in die unterdurchschnittliche Mannschaftsleistung ein.

19.30 Uhr in der Arena

Nach der Partie ging das muntere Hin-und-Her-Schieben los. Der Druck wurde verbal hin und her geschoben. „Ist doch klar. Düren hat jetzt den Druck. Sie müssen gewinnen, wenn sie noch eine Chance haben wollen, sagte Skach.”

Sven Anton ließ solche Gedanken nicht zu. „Wir gewinnen zu Hause, und dann will ich mal sehen, wie gut die Nerven beim SCC sind, wenn es 1:1 steht.” Düren wird am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren wieder versuchen zu gewinnen.
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