Dresden erteilt den „Ladies in Black“ eine Lehrstunde

Von: rom
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Das Team von Marek Rojko unterlag mit mit 0:3 (17:25, 11:25, 16:25). Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen/Dresden. „Das war eine perfekte Woche mit einem schönen Abschluss“, quittierte Alex Waibl, Trainer des Dresdner SC, den 3:0-Sieg seiner Mannschaft über die „Ladies in Black“ Aachen. Seinem Gegenüber Marek Rojko war nach der 67-minütigen Demonstration und der 17:25, 11:25, 16:25-Niederlage seines Teams allerdings weniger zum Feiern zumute.

Auf zwei Positionen hatte Aachens Coach seine Startformation gegenüber der knappen Pokalniederlage vor rund zwei Wochen umgebaut: Für Simona Kosova rückte die Ex-Dresdnerin Juliane Langgemach – nach dem Spiel mit der silbernen Medaille als wertvollste Spielerin ausgezeichnet – in die erste Sechs, anstelle der erkrankt in Aachen gebliebenen Kapitänin kam erneut Miroslava Kuciakova zum Einsatz.

Dabei konnten die „Ladies“ zu Beginn der Partie vor 2745 Zuschauern durchaus mithalten: Ein gelungener Block von Kuciakova brachte im ersten Satz den Ausgleich zum 10:10, doch Aachener Angriffsfehler und harte Attacken von Bartsch und Slay ließen die Dresdner Führung auf 16:11 anwachsen. Der Zwischenstand von 12:19 gegen die Aachenerinnen bedeutete bereits die Vorentscheidung.

Zwischenspurt eingelegt

Der zweite Durchgang bedeutete dann eine Lehrstunde mit Verschnaufpause für die Aachenerinnen: Dresden führte bereits 10:4, die „Ladies“ kamen noch einmal bis auf einen Punkt heran, doch dann legten die Dresdnerinnen einen Zwischenspurt ein: Aachen hatte erhebliche Probleme in der Annahme und auch bei der Verwertungsquote im Angriff, während die 1,93 Meter große Außenangreiferin Michelle Bartsch, die die „Ladies“ im Pokalspiel weitgehend ausgeschaltet hatten, einige hammerharte Angriffsschläge im Aachener Feld unterbrachte.

Sieben Punkte in Folge gingen an den DSC, bevor die gerade eingewechselte Lene Scheuschner wieder für den ersten Punkt auf Aachener Seite sorgte. Den letzten Zähler für die „Ladies“ erzielte dann Tatiana Crokonova, doch das 11:23 dürfte den Gastgeberinnen keine Kopfschmerzen bereitet haben. Ein Hinterfeldangriff der eingewechselten Lisa Izquierdo und ein erfolgreicher Block gegen Langgemach sicherten den Dresdnerinnen auch Satz zwei.

Die Partie war damit entschieden: Die „Ladies“ spielten im dritten Durchgang zwar weiter mit, aber der klare Dresdner Erfolg war zu keiner Zeit gefährdet.

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