Die Powervolleys bleiben stabil

Von: Guido Jansen
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Entschlossener Auftritt: Bei der Partie auswärts gegen den TV Rottenburg haben Trainer Tommi Tiilikainen und seine Mannschaft kurzen Prozess gemacht. Foto: Jansen

Tübingen/Düren. Die Vorzeichen standen schlecht für die SWD Powervolleys Düren. Kurz vor der Partie beim TV Rottenburg musste Trainer Tommi Tiilikainen seine Mannschaft umstellen: Abwehrchef Blair Bann fiel mit Nackenproblemen aus.

 

Düren blieb aber auch ohne einen seiner Eckpfeiler stabil und hat 3:0 da gewonnen, wo es sich sonst oft in der Volleyball-Bundesliga schwergetan hat. Das 25:17, 25:23, 25:18 zeigt, wie gefestigt die Powervolleys mittlerweile sind. Der Lohn: Die Mannschaft verteidigt Platz drei.

Für den besten Annahmespieler Bann schlüpfte der zweitbeste Tomi Rumpunen in das andersfarbene Trikot des Annahmeexperten und machte seine Sache gut. Rumpunen Nummer 2, Ossi, rückte auf die Angreiferposition, die sonst sein Bruder spielt – und Düren tat so, als sei nichts passiert.

Mit Erfolg: Bis auf den zweiten Satz waren die Schwaben, die Düren früher häufiger hatten ärgern können, nie auf Augenhöhe. Das lag am hohen Dürener Niveau, das dafür sorgte, dass bei den kämpferisch oft so starken Rottenburgern nie der Glaube aufkam, etwas gewinnen zu können. „Wir haben die Sache hier stark zu Ende gebracht“, lobte Trainer Tommi Tiilikainen die Konsequenz, mit der sein Team gespielt hatte.

Andrei in starker Form

Im ersten Satz war vor allem der 2,10-Meter-Mann Michael Andrei zu viel für Rottenburg. Sei es im Block, sei es im Zusammenspiel mit Dürens Regisseur Jay Blankenau – war Andrei am Ball, dann punktete Düren. „Michael war heute sehr stark. Das steht fest“, sagt Tiilikainen. So zogen die Powervolleys von 16:12 davon auf 20:12. Das war Satz eins.

Anschließend machten es die Gastgeber Düren schwerer. Sie produzierten im Verarbeiten der Aufschläge der Powervolleys weniger Fehler, die Partie war offener. Allerdings konnte Rottenburg nicht wegziehen, weil Düren nie ins Wanken geriet. Den entscheidenden Vorsprung holte Blankenau mit einem Block zum 22:20 heraus. Danach spielte sein Team die knappe Führung bis zum Satzende durch.

Danach war Rottenburg erledigt, weil Düren in Sachen Druck nach leicht angezogener Handbremse in Satz zwei noch einmal auf Vollgas ging. Nach direkten Aufschlagpunkten von Blankenau und Ossi Rumpunen führten die Gäste wieder 16:11.

Zum 24:16 griff die Mannschaft dann doch noch einmal in die Zauberkiste, indem Blankenau einen bewusst zu kurz gestellten Ball auf Rudy Verhoeff ablegte. Weil die beiden Kanadier das gerne machen und der Rottenburger Block völlig ohne Orientierung war, versenkte Verhoeff den Freischuss fast senkrecht hinter dem Netz. Ansonsten zeigte Düren weniger neue Kombinationen als sonst, was der ungewohnten Aufstellung geschuldet war.

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