Die letzte Dienstfahrt der „Ladies“ führt nach Straubing

Von: Roman Sobierajski
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Im Hinspiel konnten sich die „Ladies“ gegen Straubing durchsetzen, das Rückspiel soll die aktuell schlechte Phase beenden. Foto: Birkenstock

Aachen. Ein letztes Training noch am Donnerstagvormittag, dann geht es für die „Ladies in Black“ auf die letzte Dienstreise für dieses Jahr Richtung Straubing. „Wir haben dort eine echte Chance, und wir wollen gewinnen“, sagt Aachens Trainer Marek Rojko vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger in der Volleyball-Bundesliga am Freitagabend (19.30 Uhr).

„Es wird Zeit, die Punkte wieder nach Aachen zu holen. Jetzt ist der beste Moment dafür. Das System, das Straubing spielt, liegt meiner Mannschaft.“

In der Hinrunde hatten die „Ladies“ den starken Aufsteiger, der in der Tabelle direkt hinter den Aachenerinnen rangiert, mit 3:1 in eigener Halle geschlagen, doch in den Wochen danach gingen die „Ladies“ nur noch einmal als Siegerinnen vom Platz. Eine Spirale, die nach der Niederlage gegen Hamburg aufgearbeitet wurde, auch wenn die Mannschaft anschließend in der Liga in Dresden erneut unter die Räder kam.

Doch Rojko schafft es, auch die positiven Aspekte in der Dreisatz-Niederlage zu entdecken: „Die Zusammenarbeit zwischen den Mannschaftsteilen stimmte und auch der Teamspirit hat funktioniert“, fasst Rojko seine Eindrücke an der Seitenlinie zusammen.

Auch die Entscheidung, Mittelblockerin Juliane Langgemach in ihrer Heimatstadt in die Startformation zu stellen, habe sich ausgezahlt: „Jule hat sich im Training stark verbessert und sich sehr gut angeboten, für sie war es eine sehr gute Gelegenheit, sich im Spiel gegen ihren Ex-Verein zu zeigen.“

Mit welcher Formation die „Ladies“ in Straubing antreten werden, wird sich kurzfristig entscheiden: Erst nach dem abschließenden Training wird sich zeigen, ob Kapitänin Laura Weihenmaier die Reise mit antreten kann. Die 24-Jährige war an einer Infektion erkrankt, musste Antibiotika nehmen und konnte eine Woche lang nicht am Training teilnehmen. „Da fehlt Power und Energie“, setzt Aachens Coach nicht unbedingt darauf, dass die Außenangreiferin wieder einsatzbereit ist.

Anders als in der vergangenen Saison, als die Bundesliga kurz vor Weihnachten endete, und es einen Tag nach dem Fest mit dem Pokalspiel gegen Vilsbiburg weiterging, haben Spielerinnen und Trainer nach der ersten Partie der Rückrunde eine Woche frei und treffen sich am Montag nach Weihnachten wieder zum Training. Für die erste Januar-Woche sollen Testspiele vereinbart werden, bevor in Stuttgart (13. Januar) das erste Ligaspiel des neuen Jahres folgt.

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