Aachen - Die „Ladies“ sind gegen SW Erfurt favorisiert

Die „Ladies“ sind gegen SW Erfurt favorisiert

Von: rom
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Ligaweit die erfolgreichste Aufschlägerin: Aachens Britt Bongaerts. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Drei Begegnungen haben die „Ladies in Black“ Aachen in der Volleyball-Bundesliga noch bis zur kurzen Weihnachtspause zu absolvieren. Und mit einem Erfolg am Samstag bei Schwarz-Weiß Erfurt (18 Uhr) könnte sich die Mannschaft von Trainerin Saskia van Hintum eine hervorragende Ausgangsposition für die dann anstehenden Aufgaben gegen den Dresdner SC und beim USC Münster verschaffen.

Klar ist, dass die „Ladies“ als favorisiertes Team in die Aufgabe in Thüringen gehen: Während die Aachenerinnen elf Punkte aus sechs Begegnungen eingesammelt haben und damit Kontakt zum oberen Tabellendrittel halten, sind die Erfurterinnen bislang in der Liga kein einziges Mal als Siegerinnen vom Platz gegangen.

Nach der Tiebreak-Niederlage gegen den VC Wiesbaden – zugleich die einzigen beiden Satzgewinne in fünf Partien – hat das Team von Trainer Jonas Kronseder nur ein Pünktchen auf dem Konto, lediglich das Perspektivteam VCO Berlin und der VfB Suhl haben bislang noch erfolgloser agiert und rangieren punktlos auf den Plätzen zehn und elf vor den Erfurterinnen.

Wie man den Schwarz-Weißen beikommen kann, hat in der letzten Liga-Begegnung eindrucksvoll der Schweriner SC demonstriert. Der Tabellenführer, der einen ungefährdeten Dreisatz-Sieg verbuchte, setzte die Erfurter Annahme mit starken Aufschlägen unter Druck, so dass die Gäste daran gehindert wurden, ihr eigenes Angriffspiel aufzuziehen.

Erfolgreichste Aufschlägerin

Eine Taktik, die auch für die „Ladies“ erfolgversprechend sein könnte, immerhin haben die Aachenerinnen mit Zuspielerin Britt Bongaerts die ligaweit erfolgreichste Aufschlägerin in ihren Reihen. Die Niederländerin erzielte bei 89 Services zwölf Punkte, ein Drittel ihrer Aufschläge zeigte Wirkung bei der gegnerischen Annahme.

Den Spitzenplatz in der Kategorie Annahme belegt mit Kirsten Knip ebenfalls eine Spielerin im Trikot der „Ladies“. Die Statistik verzeichnet eine Quote von perfekten oder guten Annahmen von mehr als 67 Prozent. Fraglich ist, ob die Erfurterinnen wieder auf ihre erfolgreichste Punktesammlerin bauen können. Die Ecuadorianerin Erika Mercado fehlte gegen Schwerin aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.

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