Aachen - Die „Ladies“ ringen dem Meister einen Satz ab

Die „Ladies“ ringen dem Meister einen Satz ab

Von: Roman Sobierajski
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Vor allem im ersten Durchgang war die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum dem Meister der letzten drei Spielzeiten nicht nur ebenbürtig. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Sollte der Dresdner SC in der Volleyball-Bundesliga jemals schlagbar sein, dann in der laufenden Saison. Doch die „Ladies“ verpassten unglücklich die Chance und mussten sich mit 1:3 (24:26, 20:25, 25:22, 21:25) geschlagen geben.

Vor allem im ersten Durchgang war die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum dem Meister der letzten drei Spielzeiten nicht nur ebenbürtig. Die „Ladies“ zeigten sich vom Gegner vor 695 Zuschauern wenig beeindruckt, konnten zum 16:16 ausgleichen, hatten dann die Chance in Führung zu gehen, den gegnerischen Dankeball aber nicht nutzen. Aachen kämpfte weiter, erarbeitete sich sogar einen Satzball, doch der DSC hatte das glücklichere Ende für sich.

Der zweite Durchgang begann kurios, von den ersten 14 gespielten Punkte gingen allein drei auf Aachener Seite auf das Konto von Frauke Neuhaus, bevor die „Ladies“ sich noch einmal herankämpften, den Acht-Punkte-Rückstand jedoch nicht mehr ausgleichen konnten.

Dann kam das Heimteam erstmals in dieser Saison entschlossener aus der eigentlich ungeliebten Zehn-Minuten-Pause, setzte den amtierenden Pokalsieger vom ersten Ball an unter Druck.

Die "Ladies" führten zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12, Dresdens Coach Alex Waibl sah die Gelbe Karte, dann hatte McKenzie Adams, als beste Aachener Spielerin ausgezeichnet, eine starke Phase und bezeichnenderweise machte eine „Fahrkarte“ beim Aufschlag von Dresdens Julia Mancuso den Aachener Satzgewinn perfekt.

Der letzte Satz startete dann genau anders herum, Dresden ging mit 5:0 in Führung, und die Aachenerinnen rannten dem Rückstand über weite Strecken hinterher, Die „Ladies“ schafften dennoch den Ausgleich zum 16:16, doch dann schlug Dresden zurück, machte vier Punkte in Folge, die nicht mehr aufzuholen waren.

„Heute habe ich zum ersten Mal Bauchschmerzen, denn für uns war durchaus ein Punktgewinn drin. Aber wir haben uns nicht belohnt“, ärgerte sich Aachens Trainerin. Und auch ihr Gegenüber schlug anerkennend in dieselbe Kerbe: „Dies als schweres Spiel zu bezeichnen, wäre Undestatement“, meinte Waibl. „Aachen hatte einen tollen Matchplan mitbekommen, und die Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt.“

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