Aachen - Die „Ladies in Black“ lassen die große Chance liegen

Die „Ladies in Black“ lassen die große Chance liegen

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Aachen. Die erhoffte Schützenhilfe der Junioren-Spielerinnen des VC Olympia Berlin gegen den Aufsteiger Straubing war ausgeblieben. Da der VCO mit 0:3 unterlag, mussten es die „Ladies in Black“ Aachen im Alles-oder-Nichts-Spiel bei Aurubis Hamburg vor 1289 Zuschauern dann selbst richten.

Doch die Aachener Träume zerplatzten im Tiebreak: Während die Mannschaft von Trainer Manuel Hartmann über weite Strecken der Begegnung eigentlich wie der sichere Sieger aussah, waren die Hamburgerinnen am Ende zwar nicht die bessere, aber sicher die willensstärkere Mannschaft und setzten sich mit 3:2 (17:25, 20:25, 25:21, 27:25, 15:13) denkbar knapp durch – und verhinderten den erhofften Befreiungsschlag für die die „Ladies“.

Dabei hatte die Partie zunächst wie eine sichere Angelegenheit für die Gästemannschaft ausgesehen. Trainer Hartmann hatte Miroslava Kuciakova den Vorzug vor Lene Scheuschner gegeben und damit die defensivere Variante gewählt. Dennoch spielten die „Ladies“ die Auusbis-Spielerinnen zunächst fast an die Wand, gingen über 12:5 auf 16:6 in Führung. Ein Diagonalangriff von Simona Kosova brachte den ersten Satzball, den ein verschlagener Hamburger Angriff besiegelte.

Doch bereits im zweiten Durchgang fehlte den Aachenerinnen eigentlich der letzte Biss, nur ein harter Angriffsschlag von Tatiana Crkonova brachte die ein wenig beruhigende 16:14-Führung. Der erste Satzball zum 2:0 wurde noch vergeben, doch dann machte Ivona Svobodnikova mit ihrer ganzen Routine die 2:0-Satzführung für Aachen klar.

Aber dann brachte die Zehn-Minuten-Pause die „Ladies“ völlig aus dem Konzept, die Hamburgerinnen erarbeiteten und erkämpften sich eine 8:1-Führung zur ersten technischen Auszeit. Ein Riesenvorsprung, den die Aachenerinnen zwar noch verkürzen konnten, doch der Satzanschluss war den Hausherrinnen nicht mehr zu nehmen. Dem 21:21 durch einen Hinterfeldangriff von Crkonova setzten die „Rubies“ vier Punkte in Folge und den Satzball drauf.

Auf Aachener Seite machte sich zunehmend Verunsicherung breit, und der Ball wollte einfach nicht den Weg ins gegnerische Feld finden. Erneut gingen die Hamburgerinnen mit 8:4 in Führung, Aachen glich zum 23:23 aus – und Aachens Coach brachte kurz vor Satzende erstmals Scheuschner für Kuciakova. Eine Umstellung, die nicht fruchtete, denn zwei Fehler von ihr brachten den Satzausgleich.

Blieb also noch der Tiebreak, doch die Hamburgerinnen hatten nach dem Lauf einfach die besseren Nerven. Bei 13:13 wurde Svobodnikoa ein technischer Fehler zum Matchball abgepfiffen – eine Gelegenheit, die sich die Ex-Aachenerin Jana-Franziska Poll nicht nehmen ließ, die die Niederlage der „Ladies“ besiegelte.

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