Aachen - Die Kapitänin der „Ladies“ geht von Bord

Die Kapitänin der „Ladies“ geht von Bord

Von: Roman Sobierajski
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Schmettert nicht mehr für Aachen: Laura Weihenmaier. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Was für beide Seiten als längerfristiger Neuanfang geplant war, wurde am Ende nur ein kurzes Gastspiel: Laura Weihenmaier, Kapitänin des Volleyball-Bundesligisten „Ladies in Black“ Aachen, hat um sofortige Auflösung ihres bis Juni 2016 geltenden Vertrages gebeten.

„Wir bedauern natürlich ihren Weggang aus sportlicher sowie persönlicher Sicht, wollen ihrer Entscheidung aber nicht im Wege stehen“, bestätigte Geschäftsführer Bastian Heckert die Trennung und erklärt, dass die Tatsache, dass die Kapitänin von Bord geht, nicht mit der aktuell schwierigen Finanzsituation zusammenhängt.

„Diese Planstelle war im Etat bis Saisonende einkalkuliert. Sollten sich auf dem Transfermarkt für uns noch interessante Möglichkeiten ergeben, werden wir uns eine Neuverpflichtung überlegen. Weitere Abgänge von Seiten der Mannschaft wird es bis Saisonende nicht geben.“

Weihenmaier selbst führt persönliche Gründe für ihren Weggang aus Aachen an: „Ich danke dem Verein für das Entgegenkommen. Diese Entscheidung ist eine rein persönliche und hat nichts mit der wirtschaftlichen Situation und auch nichts mit dem Wechsel in der sportlichen Leitung der ‚Ladies‘ in Black gegen Jahresende zu tun.“

Silvia Baradel übernimmt

Nachdem sich der Verein kurz nach Weihnachten bereits von Cheftrainer Marek Rojko getrennt hatte, geht nun das zweite Aushängeschild der „Ladies“, das als Nachfolgerin der jahrelangen Mannschaftsführerin Karolina Bednarova vorgesehen war. Offiziell übernimmt das Kapitänsamt nun die zweite Zuspielerin Silvia Baradel, da Dominika Valachova als Libera nicht in diese Funktion treten darf.

„Silvia ist mit ihrer Erfahrung und ihrer Persönlichkeit die richtige Wahl und sie hat mein volles Vertrauen“, sagte Manuel Hartmann, der bis Saisonende das Team als Cheftrainer führt. Die Vereinsverantwortlichen haben an die Spielerinnen appelliert, „Geschlossenheit zu zeigen, um den Weggang als Team zu kompensieren.“

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