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Die Arena soll Evivos Festung bleiben

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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„Lasst uns jubeln“, scheint Dürens Zuspieler Evan Barry seine Mannschaftskameraden aufzufordern. Gegen den TV Rottenburg wollen die Hausherren am Dienstag auch nach dem letzten Ballwechsel jubeln können. Foto: sis

Düren. Die Zielsetzung für die Rückrunde ist klar: „Wir wollen den fünften Tabellenplatz festigen“, gibt Michael Mücke als Marschrichtung aus. Der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren weiß aber auch: „Das wird sehr schwer.“ Denn dafür müsse Evivo alle Teams, die auf den Plätzen hinter Düren rangieren, schlagen: „Und dazu gehört auch der TV Rottenburg.“

Und eben dieser TV Rottenburg und sein Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger sind am Dienstag zum Auftakt der Rückrunde Gast in der Arena Kreis Düren (Anpfiff 20.00 Uhr).

Obwohl die Volleyballer aus Baden-Württemberg am Sonntag zum Auftakt ihrer Reise vom Niederrhein an die Rur mit 0:3 beim Moerser SC verloren haben und Düren beim TVR gewonnen hat, wird die Partie kein Selbstläufer: In dieser Beziehung sind sich alle Dürener Verantwortlichen einig. Michael Mücke: „Die Gäste stellen eine sehr kampfstarke Mannschaft, die von ihrem Trainer von der Seitenlinie zusätzlich aufgeheizt wird.“ In Moers, so Mücke weiter, hätten seine Spieler beim 0:3 gesehen, „wie schwer es gegen ein Team sein kann, das keinen Ball verloren gibt, wenn du selbst keinen guten Rhythmus hast“. Am Niederrhein fehlte den Gastgebern eindeutig die Konstanz. Selbst deutliche Führungen ließen keine Sicherheit aufkommen, den Höhen folgten unweigerlich Tiefen. Und die hatten es derart in sich, dass Evivo die Begegnung beim MSC verlor – ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten um die beiden Plätze hinter den führenden vier Teams.

Klar sei, meint Mücke weiter, dass mit jedem Spiel in der Rückrunde der fünfte Platz verteidigt werden müsse. Die Verteidigung beginnt am Dienstag in der Arena: „Wir wollen direkt deutlich machen, dass wir in unserer Festung eine Macht sind, die andere Teams nur sehr, sehr schwer einnehmen können.“ Deshalb sei es auch wichtig, dass Evivo sofort den Rhythmus finde, um nicht nur dem aktuellen Gegner zu verdeutlichen: Die Punkte bleiben an der Rur.

Um den Rhythmus erst gar nicht zu verlieren, hat Evivo nach dem Moers-Spiel zwei Testpartien bestritten: Gegen das niederländische Team aus Doetinchen siegte Düren 3:1, gegen den belgischen Erstligisten Guibertin, der vom Vater des letztjährigen Evivo-Spieler Aljosa Urnaut trainiert wird, unterlag Düren 2:3.

Doch nimmt Michael Mücke die Niederlage nicht weiter tragisch: „Wir wollten unseren Rhythmus behalten, haben auch nicht klassisch auf Sieg gespielt. Ich habe sehr häufig gewechselt, damit jeder Spieler auf seine Einsatzzeiten kommt.“ Für den Dienstag haben sich alle Spieler einsatzbereit gemeldet.

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