Der Plan der „Ladies in Black“ ist voll aufgegangen

Von: Roman Sobierajski
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Zufriedenes Fazit: Sportdirektor Sebastian Gutgesell. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Es war ein „Sprung ins ganz kalte Wasser“, wie Sebastian Gutgesell, Sportdirektor der „Ladies in Black“ Aachen einräumt. Der Volleyball-Bundesligist ging „mit einer komplett neuen Mannschaft, einem komplett neuen Trainerteam“ in die neue Saison, hatte gerade das Insolvenzplanverfahren hinter sich gebracht: „Nun kann man sagen, dass unser Plan voll aufgegangen ist.“

Blickt man nur zehn Monate zurück, gab es wohl nur noch wenige, die an eine Zukunft von Bundesliga-Volleyball in Aachen glaubten. Doch die Verantwortlichen der „Ladies in Black“ fanden einen Weg, um nach dem gemeisterten Insolvenzverfahren wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Mit Trainerin Saskia van Hintum, die erst kürzlich ihren Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, wenigen erfahrenen Spielerinnen und einer Handvoll vielversprechender niederländischer Nachwuchsspielerinnen startete das Team am Nullpunkt in die neue Spielzeit.

„Uns war klar, dass die Mannschaft Zeit brauchen würde, um sich zu finden“, blickt Gutgesell, der früher selbst aktiver Volleyballer in der Dritten Liga war, auf die ersten Spiele der Saison zurück, die dadurch gekennzeichnet waren, dass es zwar regelmäßig Lob von den gegnerischen Trainern, aber nur selten Zählbares zu verbuchen gab.

Ganze zwei Siege fuhren die Aachenerinnen in der Hinrunde ein. „Wir wollten aber auch in der Hinrunde nicht so sehr auf die Punkte schauen, sondern das Team entwickeln und dann in der Rückrunde die nötigen Siege einfahren“, sagt Aachens Sportdirektor.

Die Geduld hat sich ausgezahlt: Die Aachenerinnen gingen in den elf Spielen der Rückrunde gleich sieben Mal als Siegerinnen vom Platz, mussten sich nur in Vilsbiburg und gegen die Top drei der Tabelle geschlagen geben. Die Reise endete vorerst auf dem achten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigt.

Bereits am Mittwochabend (19.30 Uhr) treffen die „Ladies“ zum ersten Mal auf Köpenick in der Serie „best-of-three“. Das letzte Kräftemessen vor drei Wochen endete mit einem 3:0-Sieg für Aachen.

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