Aachen - Der Lizenzantrag ist rechtzeitig unterwegs

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Der Lizenzantrag ist rechtzeitig unterwegs

Von: Roman Sobierajski
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Will nach Ostern mit dem Präsidium sprechen: Reinhard Strauch. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Viel knapper hätte der Alemannia-Vorstand die Kurve nicht kratzen können: Als Vize-Präsident Helmut Kutsch am Mittwochnachmittag die Bereitschaft signalisierte, doch den Lizenzantrag der Bundesliga-Volleyballerinnen von Alemannia Aachen für die kommende Saison zu unterschreiben, hatte die Abteilung für den Abend schon alle weiblichen Spielberechtigten zur Versammlung eingeladen.

Ziel des Treffens: Der „Spielrechtsübergang“, der den Wechsel der kompletten Frauen-Abteilung der Volleyballer zum PTSV bedeutet hätte. „Angesichts der fraglichen Situation zu diesem Zeitpunkt waren wir fast verpflichtet, nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Alles andere wäre fahrlässig gewesen“, macht Bundesliga-Obmann Reinhard Strauch aus dem geplanten „Umzug“ keinen Hehl.

Bekanntlich kam es anders, und der Antrag auf Erteilung der Erst- uoderZweitliga-Lizenz ist seit Freitag sowohl per Fax als auch per Post auf dem Weg nach Berlin zur Deutschen Volleyball-Liga. Sollte sich auf den letzten Metern nicht doch noch ein aufstiegsberechtigter Zweitligist in das Oberhaus berufen fühlen, müssen dann im nächsten Schritt die wirtschaftlichen Grundlagen nachgewiesen werden. Eine Formalie, die sowohl die Abteilung als auch den Mutterverein betrifft. „Und noch ist die Kuh nicht vom Eis“, warnt Strauch.

Die DVL-Statuten sehen einen Mindestetat von 150 000 Euro vor – eine Summe, mit der gerade einmal die Fahrtkosten, die Lizenzgebühren und die Aufwendungen für die Schiedsrichter gedeckt sind, aber noch keine einzige Spielerin und keine Trainerstunde bezahlt sind. Zudem müssen bis Mitte April nur 25 Prozent des Etats verbindlich nachgewiesen sein, bis August muss dann die Hälfte für die Saison stehen, die im Oktober beginnt. „Zum jetzigen Zeitpunkt schon den kompletten Etat stehen zu haben, das kann vielleicht der FC Bayern München, aber sonst niemand, das ist illusorisch“, schätzt Strauch ein.

Gerade die Etatfrage dürfte der wichtigste Punkt in der nun wieder beginnenden vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Abteilung sein. „Wir werden nach Ostern in Ruhe das Gespräch mit dem Präsidium suchen“, kündigt Strauch an. Und dann dürfte auch das Thema „Spielbetriebs-GmbH“ noch einmal zur Sprache kommen. „Selbst, wenn noch ein Restrisiko bleiben sollte, ist das besser, als das komplette im Verein zu tragen.“

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