Der erste Heimsieg für Evivo

Von: sis
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Uber die Hände ins Aus: Der Gast aus Bad Dürrenberg-Spergau war an Abend beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren chancenlos. Foto: Sistemich

Düren. Stühle werden normalerweise zum Sitzen gebraucht. Fabian Kohl zweckentfremdete eine der Sitzgelegenheiten in der Arena Kreis Düren am Abend mit einem beherzten Einsatz.

Sein energischer Spurt nach einer verunglückten Annahme von Alexander Mayer, die in hohem Bogen Richtung Publikum ging, endete mit einem Sprung auf einen Stuhl. Von dort beförderte er das Spielgerät über den Kopf zurück zu seinen Mannschaftskameraden.

Und die punkteten zum 12:9 im ersten Abschnitt. Das Publikum war aus dem Häuschen. Bei der Stuhlszene handelte es sich aber nicht um die einzige spektakuläre Abwehraktion des neuen Liberos von Evivo Düren.

Und so trug auch der 1,78 Meter große Libero sein Scherflein zum sicheren 3:0-Erfolg (25:18, 25:17, 25:20) über den VC Bad Dürrenberg-Spergau bei.

Doch sein Licht wollte er nicht zu hell erstrahlen lassen: „Die ganze Mannschaft hat heute ein sehr gutes Spiel gezeigt.” Dies fand angesichts der Zu-Null-Partie auch Trainer Sven Anton: „Besser als 3:0 kannst Du im Volleyball halt nicht spielen”, freute sich der lange Blonde.

Gut, in den beiden ersten Sätzen gerieten die Hausherren in Rückstand. Doch auch mit starken Aufschlägen erzwangen sie die Führungen, bauten sie jeweils kontinuierlich aus, weil Diagonalangreifer Christian Dünnes (13 Angriffspunkte) und seine Außenangreifer Mannschaftskapitän Jan Umlauft und Alexander Mayer von den Mittelblockern aus Sachsen und Anhalt kaum zu stoppen waren.

Das lag auch daran, dass Dürens Annahmespezialisten eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote aufwiesen, Ilja Wiederschein seinen Angreifern gut den Ball zuspielen konnte.

Im dritten Satz ging Evivo schnell 5:1 in Führung. Allerdings wollten sich die Gäste nicht kampflos ergeben, glichen zum 11:11 aus. Ab 14:14 steuerte Evivo aber endgültig auf den 3:0-Heimsieg zu.

Die Fans feierten die Sieger, der Trainer und sein Libero analysierten: „Wir haben stark aufgeschlagen, das war schon mal die halbe Miete”, meinte Sven Anton. Das fand auch Fabian Kohl: „Gegen unsere Aufschläge gab es für die Gäste kein Gegenmittel.”

Allerdings gab es im allgemeinen Freudentaumel auch einen kleinen Wermutstropfen: Spieler und Trainer hätten gerne den Gästen aus Dürrenberg-Spergau auch im dritten Satz weniger als 20 Punkte zugestanden.
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