Dem VfB gelingt in Düren ein Sieg auf Sparflamme

Von: sis/rom
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Düren/Aachen. Die Vorzeichen waren nicht die besten. Am Mittwochabend musste Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren gegen den VfB Friedrichshafen auf zwei seiner wichtigsten Spieler verzichten: Mittelblocker und Kapitän Jaromir Zachrich fehlte wegen eines Muskelbündelrisses in der Wade, Annahmespezialist Steven Hunt musste wegen Schulterpro-blemen passen.

Beide Dürener werden auch noch einige Zeit aussetzen müssen. Die Chancen, wie im Hinspiel den großen VfB zu besiegen, waren gering. Und so kam es: Friedrichshafen gewann 3:0 (25:17,25:19, 25:17).

Dabei blieb das gefürchtete Aufschlaggewitter der Gäste vor den 1600 Zuschauern in der Arena Kreis Düren aus. Nur der französische Außenangreifer Baptiste Geiler packte im ersten Satz den Aufschlaghammer bei 16:14 für sein Team bis zum 19:14 aus. Der Rest war Formsache, auch weil Simon Tischer mit variablem Zuspiel seine starken Angreifer immer wieder in Szene setzte.

Im zweiten Abschnitt durfte sich Düren bis zum Stand von 13:13 immer wieder über Führungen freuen, obwohl der Gastgeber wie in allen Sätzen nicht den größten Druck mit seinen Aufschlägen machte. Dann aber unterliefen den Hausherren einige Fehler. Wie in der Mitte des ersten Satzes zogen die „Häfler“ unaufhaltsam davon.

Wenn es nötig war, legten die Friedrichshafener auch im dritten Abschnitt eine Schöppe drauf. Dieses Mal warteten sie aber nicht bis zur Mitte des Satzes, sondern nur bis zur ersten technischen Auszeit (8:7). Dann bauten die Spieler vom Bodensee den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 60 Minuten und 39 Sekunden stand der VfB-Sieg fest: Dürens Mittelblocker Oskar Klingner punktete nicht, Friedrichshafen Außenangreifer Gontariu ließ sich nicht lumpen. Und Georg Klein, Klingners Kollege, blieb nur das Fazit: „Wir haben unser Level nicht erreicht, der VfB brauchte nur auf Sparflamme zu spielen.“

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