Christian Dünnes und Stefan Hübner auf Evivo-Kurzurlaub

Von: jan
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Trainiert derzeit nicht in Düren, sondern beim der Nationalmannschaft mit den Stars Jochen Schöps und Georg Grozer: Christian Dünnes (links). Foto: Jansen

Düren. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Die Volleyballer von Evivo Düren schuften derzeit besonders hart. Athletik-Training steht auf dem Programm. Sowohl für die neun Akteure, die Trainer Sven Anton schon jetzt um sich versammelt hat. Also auch für Christian Dünnes und Stefan Hübner, die beiden Nationalspieler, die sich mit der Auswahl auf die WM in Italien vorbereiten.

Am Wochenende waren Dünnes und Hübner für eine kurze Stippvisite bei ihrem Team in Düren. Im Leopold Hoesch-Museum wurden die Mannschaftsbilder geschossen.

Keinesfalls bedenklich

Und eine Frage haben die Nationalspieler ganz eindeutig beantwortet. Die Tatsache, dass sie möglicherweise wegen der WM bis zum Ende der zweiten Oktoberwoche nicht mehr mit dem Rest der Evivo-Truppe arbeiten können, sei nicht optimal, aber keinesfalls bedenklich. „Jeder Spitzenklub, der Nationalspieler in seinen Reihen hat, muss damit zurecht kommen”, schildert Dünnes seine Erfahrungen aus vier Jahren Italien. Aber auch der Blick in die Bundesliga reicht, um zu erkennen, dass Sven Anton mit seinen neun Akteuren schon ganz gut da steht. Am kommenden Montag beispielsweise beginnt das Training beim Meister aus Friedrichshafen. Mit zwei Spielern. Pokalsieger Haching muss vorläufig ebenfalls auf einen großen Teil des Kaders verzichten.

„Ich kenne die Mannschaft”, schildert Dünnes weiter. „Und Stefan ist so stark, dass es nicht lange dauern wird, bis er sich eingespielt hat.” Außerdem trainiert der 2,07-Meter-Riese bei der Nationalmannschaft derzeit auf der ungewohnten Position Außenangriff - also genau dort, wo er bei Evivo auch spielen soll. „Wir hätten sicher ein Problem gehabt, wenn ich nach der WM nach Düren zurück komme und dann erst im Außenangriff trainiere. So aber wird das schon ganz gut klappen”, gibt sich Dünnes optimistisch.

Für den Außenangriff

Der 26-Jährige hofft darauf, dass es seinem Team gelingt, noch einen Spieler zu verpflichten - nämlich für den Außenangriff. „Wenn wir da noch einen sicheren Annahmespieler finden könnten, dann wäre es perfekt”, so Hübner. Bekanntlich ist Evivo derzeit auf der Suche. Zunächst mal nach den finanziellen Möglichkeiten. Bisher gibt der Etat keinen zwölften Spieler her. Allerdings laufen noch einige Sponsorengespräche.

Kandidaten gibt es genug. J.D. Schleppenbach und Tommy Postolesi heißen zwei US-Amerikaner, die interessant sein könnten. Postolesi wird vermutlich zeitnah zum Probetraining geladen. Schleppenbach gehört derzeit zum erweiterten Kader des Olympiasiegers - ein deutlicher Hinweis auf Qualität. Evivo greift dabei auf sein Netzwerk aus Kontakten zurück, das mit der Verpflichtung von Weltklasse-Spieler Stefan Hübner noch größer geworden ist. Der 35-Jährige wird an der Spieler- und Sponsorensuche beteiligt - sofern es das Training mit der Nationalmannschaft zulässt.

„Wir können kein großes Geld ausgeben und noch einen teuren Star holen”, so Hübner. Das erschwert die Suche. Postolesi und Schleppenbach könnten trotzdem finanzierbar sein. Denn Volleyballer, die ihr erstes Jahr im Ausland spielen wollen, tun das, um sich zu empfehlen. Hohe finanzielle Forderungen sind selten. Darauf hoffen die Evivo-Macher auch bei dem dritten Kandidaten Aleksandar Simeonov von Lefski Sofia. Was den Preis des Bulgaren in die Höhe treiben könnte: In seiner Heimat-Liga wurde er zum besten Spieler gewählt.
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