Christian Dünnes begeistert seinen Trainer

Von: Jörg Abels und Franz Sistemich
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Und wieder ein Punkt für Evivo: Dürens Außenangreifer Christoph Eichbaum setzte sich gestern Abend erfolgreich gegen den Einer-Block des Moerser SC durch. Am Ende siegten die Rheinländer im Ruhrgebiet 3:0. Foto: Abels

<b>Düren/Mülheim an der Ruhr. </b> Es kam so, wie Sven Anton vorausgesagt hatte: Als der Schiedsrichter am gestrigen Abend in der RWE Sporthalle in Mülheim an Ruhr das erste Viertelfinale zwischen dem Moerser SC und Evivo Düren anpfiff, hatten die Spieler des Gastgebers tatsächlich Trikots und kurze Hosen wie die Rheinländer an.

Es schien, als hätten die Gäste ein Heimspiel in der Fremde: Rund 100 Und sie spielten wie Düren auch Volleyball. Doch die Gäste von der Rur erwiesen sich im Umgang mit dem Spielgerät einen Tick besser als die Hausherren: Sie gewannen 3:0 (25:21, 26:24, 25:18). Nun können sie bereits am Mittwoch in der Arena Kreis Düren (Anpfiff 20 Uhr) den Einzug in das Halbfinale perfekt machen: Siegen sie, haben sie den zweiten Erfolg in der Tasche und treffen voraussichtlich auf Friedrichshafen. Der VfB besiegte den TV Rottenburg 3:0.

Anhänger sorgten im Ruhrgebiet für Arena-Stimmung. Allen voran natürlich die Moskitos. Die organisierten Fans waren mit anderen Anhängern in einem DKB-Bus angereist. Wie gut, dass der Sponsor einen größeren Bus als geplant geschickt hatte, so konnten noch einige Anhänger mehr die Reise an die Ruhr antreten.

Sie enterten genau so optimistisch die Halle wie Evivos Sportlicher Leiter: „Wir gewinnen 3:0”, zeigte sich Goswin Caro überzeugt. Das Urgestein des Dürener Volleyballs erwies sich als Prophet. Das freute auch seinen Geschäftsführer Rüdiger Hein: „Dieses 3:0 hatte ich nun doch nicht erwartet”, gestand er, „aber der Sieg spricht für die Homogenität der Mannschaft.”

Sein Team lobte denn auch der scheidende Trainer Sven Anton: „Die Mannschaft hat auf konstant hohem Niveau agiert, ein hervorragendes Side-Out-Spiel durchgezogen und ist in kritischen Phasen ruhig geblieben.” Die Mannschaft profitierte aber auch von der individuellen Klasse einzelner Akteure: Christian Dünnes griff so überragend an, dass sein Trainer „von einer gefühlten Effektivität von 90 Prozent” sprach.

Auch Stefan Hübner und Jaromir Zachrich unterstrichen in entscheidenden Situationen eine Aussage ihres Co-Trainers. Björn-Arne Alber zählt sie zu den sechs besten Mittelblockern der Liga. Als es drauf ankam, waren die langen Kerls da: Zachrich blockte die beiden letzten Angriffsbälle der Moerser zum 26:24 im zweiten Satz. Stefan Hübner pflückte im dritten Abschnitt mehrere MSC-Angriffe über dem Netz weg und blockte auch den 25. und damit den Matchpunkt.

Der dritte Satz entwickelte sich sowieso schnell zum Selbstläufer. Evivo ließ sich vor 610 Zuschauern auch nicht von einer umstritten Schiedsrichterentscheidung aus der Ruhe bringen. Und keine Sorgen bereiteten auch die Aufschläge der Gastgeber: „Die Mannschaft hat sich gut darauf eingestellt, dass die Moerser mehr Risiko gehen mussten.

Moers bemühte sich, zerbrach aber an Evivos Siegeswillen, Können und taktischer Disziplin: „Es hat alles so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben”, freute sich Björn-Arne Alber. Und weiter sagte er: „Es macht Spaß zu sehen, wie sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen entwickelt hat.” Fortsetzung folgt?!
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