Brams nach dem 3:0 in Budweis: „Das ist eine Sensation!“

Von: sis
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„Das ist schon fast eine Sensation, das wir gegen ein so starkes Team auswärts 3:0 gewinnen“, so Trainer Brams. Foto: Guido Jansen

Düren. Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren hat das Viertelfinale des CEV-Pokals erreicht. Am gestrigen Abend bezwangen die Dürener auch im Rückspiel den tschechischen Tabellenführer Jihostroj Ceske Budejovice. Nach dem 3:2-Erfolg im Hinspiel siegten die Rheinländer in Budweis 3:0 (25:20, 25:20, 25:19).

Im Viertelfinale treffen die Powervolleys Ende Januar höchstwahrscheinlich auf Sir Safety-Sicoma Perugia. Die Italiener hatten bereits ihr Hinspiel bei Mirad Pu Presov in der Ostslowakei 3:0 gewonnen. Dürens Coach Anton Brams hatte keinen Zweifel am Vergleich mit den Italienern: „Das ist eine Sensation, dass wir in Budweis 3:0 gewonnen haben und uns nun mit Perugia messen dürfen, in dessen Team auch die deutschen Nationalspieler Kaliberda und Fromm spielen.“

Zur gestrigen Partie: Im ersten Abschnitt wirkten die Gäste im Angriff konsequenter als die Hausherren, in deren Reihen etliche tschechische Nationalspieler ihrer Profession nachgehen. Außerdem übten die Powervolleys starken Druck mit ihren Aufschlägen aus, setzten sie selbst Einer-Blocks wirkungsvoll ein. So stoppten Zuspieler Shibo Yu und Außenangreifer Dennis Barthel hintereinander mit erhobenen Armen Budweiser Attacken. Im zweiten Abschnitt lag der Gastgeber 13:9 vorn. Dürens eingewechselter Mittelblocker Bas van Bemmelen und Außenangreifer Matthias Pompe sorgten aber mit zwei Aufschlagserien für die Wende. Auch im Block agierten die Gäste weiter wirkungsvoll. So ging dieser Abschnitt ebenfalls an die Deutschen.

Budweis, das in der aktuellen Saison nur gegen Düren verloren hatte, gab sich nicht geschlagen: „Die haben sehr gut dagegengehalten. Nicht umsonst sind sie ungeschlagen Tabellenführer“, sagte Brams zum Widerstand der Gastgeber. Auch in diesem Satz führte Budweis mit vier Punkten Vorsprung. Aber: „Wir waren halt stark in Block und Feldabwehr, haben weiter sehr gut aufgeschlagen und uns als Team Punkt für Punkt erkämpft“, sagte Brams. Folge: Nach dem 18:18 zog Düren unaufhaltsam davon.

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