Bleiben die „Ladies“ erfolgreich?

Von: rom
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In dieser Saison erprobt im Jubeln: Libera Dominika Valachova (Nr. 14) und Kapitänin Laura Weihenmaier. In Köpenick winkt im Erfolgsfall der Einzug ins Pokalviertelfinale. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr ist es her, dass sich die „Ladies in Black“ Aachen im DVV-Pokal geschlagen geben mussten. Mit 2:3-Sätzen, mit 13:15 im Tiebreak, nach mehr als zwei Stunden Spielzeit – und insgesamt mit einem einzigen Punkt weniger als der MTV Stuttgart.

Mit 101:102 Punkten unterlag die Mannschaft von Aachens Trainer Marek Rojko im Finale, hatte eine „Hand am Pokal“, wie auch ein Dokumentarfilm zu diesem denkwürdigen Wochenende betitelt war. Aber eben nur eine, und nicht beide.

Am Mittwochabend (19 Uhr) steigen die „Ladies“ erneut in den Pokal-Wettbewerb ein, treten im Achtelfinale, der Erstrunde für Bundesligisten, beim Ligakonkurrenten Köpenicker SC an. In der vergangenen Runde war für die Spielerinnen aus Köpenick hier bereits Endstation – gegen den Schweriner SC, den die „Ladies“ mit einem furiosen Auftritt im Halbfinale in drei Sätzen eliminierten.

Durchgehend gutes Niveau

Die Aachenerinnen, die in Köpenick ihre vierte Auswärtspartie im fünften Pflichtspielauftritt absolvieren müssen, dürften leicht favorisiert sein, doch auch die Mannschaft von SCP-Coach Björn Mat-thes ist mit drei Siegen aus vier Spielen gut in die Saison gestartet. In den bisherigen Ligaauftritten wechselte Matthes häufig durch, brachte zum Teil seinen kompletten Zwölferkader zum Einsatz.

Doch auch auf Aachener Seite ist das durchgehend gute Niveau ein echtes Plus: Mit Ausnahme von Zuspielerin Britt Bongaerts, die hinter den beiden Nationalmannschaftsstellerinnen Karmen Kocar (Slowenien) und Laura Dijkema (Niederlande) an Position drei auftaucht, finden sich bei den anderen Elementen Block, Angriff und Aufschlag keine Aachenerinnen auf den vorderen Positionen, was bei einem ungeschlagenen Tabellenführer sicher dafür spricht, dass das Spiel variabel aufgezogen werden kann und es nicht „die Eine“ gibt, über die alle Aktionen laufen.

Auf wen der Gewinner dieser Partie im Viertelfinale treffen wird, ist auch schnell klar: Die frühere Nationalspielerin Kathy Radzuweit ist in Potsdam Losfee im Anschluss an die Begegnung gegen Suhl.

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