Aachen - Bewährungsprobe für die „Ladies“ als das „Team der Stunde“

Bewährungsprobe für die „Ladies“ als das „Team der Stunde“

Von: Roman Sobierajski
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Ein Gesichtsausdruck, der gegnerische Angreiferinnen nicht zuversichtlicher stimmt: Aachens Diagonalangreiferin Ioana Baciu. Foto: A. Steindl

Aachen. Es war die Hintergrundmelodie der ersten Saisonhälfte der „Ladies in Black“ Aachen in der Volleyball-Bundesliga: Auf starke Darbietungen folgten verlässlich tiefe Einbrüche, die Gegner gingen meist als Sieger vom Platz, und deren Trainer sparten dann nicht mit Lob für das Team von Aachens Trainerin Saskia van Hintum.

Nun, in der entscheidenden Phase im Kampf um die Play-off-Plätze, hat sich dieser Dreiklang in einem entscheidenden Punkt geändert: Die „Ladies“ reisen als „Team der Stunde“ mit vier Siegen in Folge zu den Roten Raben Vilsbiburg, die nun dreimal hintereinander nicht mehr gewinnen konnten. Und Jonas Kronseder, Coach der Mannschaft aus Niederbayern, wird natürlich nicht müde, die Gäste, die am Samstag (19 Uhr) vorstellig werden, stark zu reden, um Druck von der eigenen Mannschaft zu nehmen.

Grimmige Entschlossenheit

„Aachen ist eine athletische, sehr angriffsstarke Mannschaft“, bescheinigt Kronseder pflichtbewusst. Das Spiel der „Ladies“ sei dank Zuspielerin Femke Stoltenborg „deutlich schneller“ geworden. Eine Einschätzung, die sich allerdings auch statistisch belegen lässt: Mit den Außenangreiferinnen Nika Daalderop und McKenzie Adams sowie Mittelblockerin Jeanine Stoeten findet sich die halbe Aachener Startformation unter den 15 Topscorerinnen der Liga.

Profitiert hat auch eindeutig Diagonalangreiferin Ioana Baciu davon, die Zuspiele auf den „Elfmeterpunkt“ gelegt zu bekommen. Und die Zufriedenheit der rumänischen Nationalspielerin lässt sich am besten an ihrem Gesicht ablesen: je weniger sie lächelt, desto besser.

Die drohende Niederlage gegen Münster wendete Vilsbiburg mit einer ungewöhnlichen Viererkette in der Annahme ab. Für die Abteilung Attacke der „Ladies“ die nächste Herausforderung, dem ligaweiten Ruf gerecht zu werden.

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