Düren - Befreite Spielweise ist bei fehlendem Druck möglich

Befreite Spielweise ist bei fehlendem Druck möglich

Von: jan
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Zum vierten Mal operiert: Niklas Rademacher.

Düren. Die Wartens- und Leidenszeit für Niklas Rademacher geht weiter. Der Volleyballer des Bundesligisten Evivo Düren wird am Samstag beim Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen (14.30 Uhr in der Arena Kreis Düren) erneut auf Krücken gestützt unterwegs sein.

Der 27-Jährige wurde am Freitag zum vierten Mal innerhalb von zehn Monaten operiert. Mannschaftsarzt Dr. Jörn Hillekamp beseitigte dabei einen Meniskusschaden im rechten Knie.

„Ich hoffe, dass es das jetzt endlich gewesen ist”, blickte Rademacher auf die vergangenen Monate zurück, in denen der 2,07-Meter-Mann mehr mit Operationen und Rehabilitation beschäftigt war als mit Volleyball. Ursprünglich war geplant, dass Rademacher nach seinen zwei Hüft-Operationen im Sommer jetzt wieder auf das Spielfeld zurückkehrt. Die Knie-Probleme hatten ein Training aber nicht möglich gemacht. Jetzt hofft man bei Evivo, dass Rademacher Ende des Monats in das Training einsteigen kann.

So läuft Evivo am Samstag gegen den großen Favoriten VfB Friedrichshafen mit elf Spielern auf. „Alle anderen sind gesund”, vermeldete Trainer Sven Anton. Viele Vorgaben macht der 39-Jährige nicht vor dem Spitzenspiel, dass wegen einer TV-Produktion auf 14.30 Uhr vorverlegt worden ist.

„Wir können locker in Partie reingehen. Niemand verlangt von uns, dass wir gewinnen müssen”, so Anton. Der Trainer hofft, dass sich der fehlende Druck in einer befreiten Spielweise auswirkt. Denn Evivo muss gegen den VfB hohes Risiko gehen und darf keine Angst vor Fehlern haben. Als einen Freischuss, den Düren gedankenlos machen kann, sieht Sven Anton das Spiel aber keinesfalls.

„Wir wollen uns weiter verbessern. Und dazu ist Friedrichshafen natürlich der perfekte Gegner.” Die Volleyballer vom Bodensee sind seit Jahren das beste deutsche Team und damit das ultimative Richtmaß. Davon, den VfB zu schlagen, spricht Anton nicht. „Wir wollen so gut wie möglich spielen und die Zuschauer begeistern”, so Anton. Wenn dabei ein Sieg herausspringen sollte, hat der Trainer nichts dagegen.
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