Augustyn und Reinaerts haben Verträge unterzeichnet

Von: jan
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Evivo-Geschäftsführer Rüdiger Hein (Mitte) begrüßte die Neuzugänge Artur Augustyn (links) und René Reinaerts. Foto: Guildo Jansen

Düren. Es könnte ganz schnell gehen mit dem neuen Kader des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren. Am Montag hat der Klub die Spieler Nummer acht und neun vorgestellt. Fest steht, dass der Pole Artur Augustyn nach Düren wechselt.

Der 26-jährige Mittelblocker hat am Montag seinen Vertrag unterschrieben. In der vergangenen Saison hat der 1,97 Meter große Spieler für den polnischen Klub Bydgoscz gespielt, davor war er drei Jahre in Wuppertal tätig.

„Ich kenne Düren noch gut aus meiner Zeit in der Bundesliga”, sagt der Pole. „Das ist ein Spitzenklub. Jetzt machen sie einen Neuaufbau, und ich will helfen, dass der Verein wieder zurück an die Spitze findet”, so der Neuzugang. Der bisher größte Erfolg des Blockspielers: 2003 ist er mit der polnischen Juniorenauswahl Weltmeister geworden.

Neben Augustyn zu Besuch: Der niederländische Neuzugang René Reinaerts. Er verfolgt ein ähnliches Ziel wie Augustyn. „Ich will auf hohem Niveau Volleyball spielen”, so der Zwei-Meter-Mann. Und Düren sei die naheliegendste Möglichkeit. Räumlich und sportlich. Denn Reinaerts lebt in Landgraaf, direkt an der niederländischen Grenze bei Aachen und studiert in Maastricht.

Genau wie Augustyn in Polen hat auch Reinaerts in seiner Junioren-Zeit in den Niederlanden ein Volleyball-Internat besucht. Dort sind die Grundlagen für die gute Technik, die die Evivo-Verantwortlichen während der Probetrainingseinheiten beobachtet haben, gelegt worden.

„Wir bauen eine hungrige Mannschaft auf”, verspricht Geschäftsführer Rüdiger Hein. Das Halbfinale gibt er als Ziel für die kommende Saison aus. In den vergangenen beiden Jahren war Düren jeweils im Viertelfinale um die Meisterschaft gescheitert.

Komplett ist der Kader noch nicht. Ein Mittelblocker und ein Angreifer fehlen noch. Derzeit deutet viel darauf hin, dass der Niederländer Renzo Verschuren, der in den vergangenen zwei Jahren in Moers gespielt hat, den Platz im Block einnehmen wird. Den verbleibenden Angreifer sucht Evivo derzeit im Ausland. „Auch da sind wir sehr weit”, sagt Hein, ohne allerdings den Namen des Kandidaten zu verraten.

Damit würde der Kader elf Spieler umfassen. Ein zwölfter Akteur ist denkbar, weil Angreifer Niklas Rademacher größere Probleme mit der Hüfte hat als erhofft. Eine Operation bei dem 2,07 Meter großen Spieler ist sehr wahrscheinlich.

Für den Fall, dass Rademacher bis zum Saisonauftakt nicht rechtzeitig fit wird, wird Düren möglicherweise Junioren-Nationalspieler Nikolai Kracht von Internat Frankfurt verpflichten. Der 2,03 Meter große Spieler wird am Dienstag im Probetraining begutachtet.
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