Anton sieht Luft nach oben auf der Position 4

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
sport-eichebild
In der Annahme standen sie am Sonntag gegen den TV Bühl sicher, im Angriff über die Position 4 besteht noch Luft nach oben bei Nicolai Kracht (rechts) und Christoph Eichbaum. Foto: sis

Düren. Die Zuschauer spendeten am Sonntagabend in der Arena häufig Beifall während der 96-minütigen Partie. 85 Mal bejubelten die Fans von Evivo Punkte der Gastgeber. Häufig bestand aber auch aus anderen Gründen Gelegenheit, heftig in die Hände zu klatschen, die Trommeln zu schlagen und gar Begeisterungsrufe auszustoßen: Spektakuläre Abwehraktionen waren auf beiden Seiten keine Seltenheit.

Weniger Grund zum Jubeln hatten Evivos Anhänger beim 3:0 über den TV Bühl, wenn Düren über die Position 4 angriff. „Unsere Außenangreifer hatten einen rabenschwarzen Tag”, erkannte Trainer Sven Anton Steigerungspotenzial bei Christoph Eichbaum und Nicolai Kracht ((drei beziehungsweise sechs Punkte bei jeweils 15 Angriffen). „Bis Mittwoch müssen und werden wir das hinkriegen”, sah Anton vor dem morgigen Rückspiel gegen Top Volley Precura Antwerpen diese Möglichkeit im ganz normalen Trainingsalltag. Außerdem ist sich der Coach sicher, dass seine Außengreifer mental so stark sind, den Durchhänger zu verkraften und gegen die Belgier eine Leistungssteigerung abzurufen. Dies gelang ihnen ja auch in puncto Annahme: in Antwerpen pfui, gegen Bühl hui.

Leistungssteigerung vonnöten

Eine Leistungssteigerung auf der 4 ist auch deshalb vonnöten, weil Evivo Düren nicht ausschließlich Evivo Dünnes sein sollte. 52 Mal spielten vornehmlich die Steller Merten Krüger und Ilja Wiederschein dem 2,07 Meter großen Mannschaftskapitän den Ball zum Angriff hoch in die Luft, 24 seiner 26 Punkte erzielte der wertvollste Spieler Dürens über seine Position als Diagonalangreifer. Sorgen auf der Position des Zuspielers hat der Trainer nicht. Zwar spielte Merten Krüger manchen Ball zu weit nach Außen, doch krumm nahm ihm der Trainer das nicht: „Merten soll die Nachfolge von Wiederschein antreten. Deshalb wird er viel Spielpraxis haben.” Und wenn das mal nicht läuft, kommt eben der Routinier in die Partie wie in der Endphase von Satz 1, darf sich Krüger während der Pause sammeln. Zu Beginn des zweiten Satzes zog der Ex-Wuppertaler dann wieder das Angriffsspiel seines Teams auf.

Dass Anton Mittelblocker Felix Isaak gegen Bühl Zonzon vorzog, der gegen Antwerpen in der Startformation gestanden hatte, begründete der Coach: „Bühl greift kaum über die Mitte an. Felix ist schneller außen als Zonzon.” Lässt die Aussage einen Umkehrschluss zu? Antwerpen punktete öfter als Bühl über eben diese Mitte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert