Anton sieht eine gute Chance

Von: Franz Sistemich
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Die Annahme darf nicht wackeln: Christoph Eichbaum und Nicolai Kracht sind auch am Mittwoch in Antwerpen gefordert. Foto: Sistemich

Düren. Sie wollen sich mit dem SC Charlottenburg Berlin auch auf internationaler Ebene messen. Oder mit Georg Grozer junior und seinem polnischen Klub Asseco Resovia Rzeszow über die Lufthoheit am Netz streiten.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie zwei Runden im Pokalwettbewerb des Europäischen Volleyballverbandes gewinnen. Im Viertelfinale des CEV-Pokals würden Evivo Dürens Volleyballer auf einen dieser Gegner treffen.

Und am besten würden sie schon heute mit einem Sieg den Grundstein für das Erreichen des Achtelfinales legen. Denn am Mittwochabend gastieren die Volleyballer von Evivo Düren ab 20.30 Uhr beim belgischen Vertreter Top Volley Precura Antwerpen.

Das Rückspiel findet am Mittwoch, 17. November, in der Arena Kreis Düren statt. Steht es nach den beiden Partien 1:1, entscheidet sofort im Anschluss an das Rückspiel der so genannte „Golden Set” über Weiterkommen und Ausscheiden.

Die Satzverhältnisse spielen keine Rolle. Ein Sieg in Antwerpen wäre aber schon aus psychologischer Sicht ein Vorteil. „Wir wollen in Belgien ein gutes Spiel liefern, wollen uns weiter einspielen für unsere Bundesliga-Partie am Sonntag gegen den TV Bühl”, gibt Sven Anton, der Trainer, die Marschrichtung vor.

Die Bundesliga ist das tägliche Brot, der CEV-Pokal ist gut für das internationale Renommee und „weil wir nur mit Spielen gegen starke Teams besser werden”, sagt Anton. Und eines dieser Teams ist Top Volley Precura Antwerpen.

Gegen das Team aus der Metropole Flanderns muss Sven Anton, so der Stand am Dienstag, weiterhin nur auf Mittelblocker Stefan Hübner verzichten. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

Aber ob er die Formation, die am Mittwoch die Titans aus dem Bergischen Land besiegte, gegen die Belgier auf das Spielfeld schicken oder ob er die eine oder andere Veränderung vornehmen wird, wusste Anton noch nicht.

Auf jeden Fall geht der Trainer davon aus, dass beide Teams, die sich gleichermaßen beim Saisonstart etwas, schwer taten, sich auf Augenhöhe befinden. Über die Stärken und Schwächen der Flamen haben sich die Dürener informiert, aber vor allem gilt: „Wir konzentrieren uns ganz auf unsere Leistung.”

Diese ist weiterhin ausbaufähig. Beispielsweise in den Bereichen Aufschlag und Angriff aus der eigenen Annahme: „Wenn es uns gelingt, auch in diesen beiden Punkten unser Niveau zu erreichen, haben wir gegen Antwerpen eine gute Chance.” Ab 20.30 Uhr wird es sich am Mittwoch zeigen.
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