Düren - 3:1 gegen Lüneburg: Powervolleys klettern auf den vierten Platz

3:1 gegen Lüneburg: Powervolleys klettern auf den vierten Platz

Von: Franz Sistemich
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Stark in der Annahme: Abwehrchef Blair Bann war nicht aus der Ruhe zu bringen. Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer (im Hintergrund) war wieder ein gewohnt zuverlässiger Angreifer. Foto: Guido Jansen

Düren. Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren hat am Sonntagabend ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“ gewonnen: Vor 1600 Zuschauern siegten die Hausherren 3:1 (25:23, 25:21, 26:28, 25:20) über SVG Lüneburg. Mit dem dritten Sieg im vierten Heimspiel zogen die Gastgeber an den Norddeutschen vorbei und belegen nun den vierten Platz.

Dürens Coach Tommi Tiilikainen hatte seinen Kapitän Jaromir Zachrich als Mittelblocker neben Tim Broshog aufgeboten. Beim Fünf-Satz-Sieg über Bühl hatte der eingewechselte Akteur die Weichen auch mit starken Aufschlägen in Richtung Sieg gestellt. Der Coach ließ also die Formation beginnen, die den TV Ingersoll 3:2 niedergekämpft hatte.

Umkämpft war auch die Partie gegen Lüneburg. Nach ausgeglichenem Beginn führte die SVG 15:12. Düren ließ sich nicht abschütteln, glich aus. Marvin Prolingheuer, der Diagonalangreifer, sorgte mit einem Ass für die erste Zwei-Punkte-Führung der Dürener (20:18). Beide Seiten leisteten sich Aufschlagfehler, einer der Lüneburger führte zur 23:20-Führung der Hausherren, die sich den ersten Satz holten (25:23).

Spannung auch in Satz 2

Satz 2 war in der Anfangsphase eine enge Kiste. Marvin Prolingheuer brachte die Rheinländer mit seinem zweiten Ass zum ersten Mal in Front: 10:9. Nun zogen die Hausherren davon. Dürens Block griff zu, die Lüneburger erlaubten sich zwei Fehler und Jay Blankenau, der Spielmacher der Rheinländer, legte den Lüneburgern, das Spielgerät ins Feld: Die Powervolleys führten 15:10. Zumindest für einige Ballwechsel wurde es noch einmal spannend. Weil Romans Sauss einen Aufschlag ins Aus hämmerte, Libero Blair Bann eine Annahme versprang und Lüneburg den Ball über den Block legte, führten die Hausherren nur noch 18:16. Aber Düren ließ sich nicht irritieren. Dennis Barthel schlug ein Ass, Jay Blankenau gewann einen Luftkampf am Netz: 25:21.

Nach einer zehnminütigen Pause stellt sich immer die Frage: „Wer hat die Spannung am besten hochhalten können?“ Die Antwort lautete am Sonntag: beide Mannschaften. Aber: In der Endphase des dritten Satzes bewiesen die Lüneburger bessere Nerven. Denn sie ließen sich nach wechselnden Führungen nicht von einem 21:24-Rückstand und drohender 0:3-Niederlage verunsichern. Ihre Angreifer setzten sich durch, ihr Block packte zu, den letzten Angriff brachten sie auch durch: 28:26 für die Norddeutschen.

Es ging also in Satz 4. Und der bot noch mal Spannung pur. Hart umkämpfte Ballwechsel kennzeichneten ihn. Düren zog zwischenzeitlich auf 15:12 davon, aber erst in der Schlussphase wurde es deutlich: Blankenau setzte Lüneburgs Annahme mit Aufschägen unter Druck, Mittelblocker Broshog punktete zum letzten Mal in der Partie. Und Annahmespieler Ossi Rumpunen befand: „Ich habe auch nach dem dritten Satz nicht an eine Niederlage geglaubt, weil wir stark bei den Aufschlägen und in der Annahme waren.“

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