Von Pferden, Reitern und mehr als 2000 Ballen Stroh

Von: luk
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Gewinnerin Isabell Werth (GER) mit Ihrem Pferd Don Johnson FRH , Philips-Preis, Dressur, Grand Prix CDI , Weltfest des Pferdesport, CHIO Aachen 2015, Aachener Soers, Springreiten und Dressur Foto: EP_RRZ

Aachen. Es gibt ein paar Worte, die immer wieder vor internationalen Turnieren fallen, egal, ob es da um Fußball, Handball oder eine andere Sportart geht. „Großereignis“, das ist so ein Wort, und natürlich ist das Wort Großereignis auch vor den Reit-Europameisterschaften in Aachen gefallen. Dass das durchaus richtig so ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen.

Sie sind beeindruckend, und es gibt viel zu viele von ihnen, um sie alle abzubilden. Springen, Dressur, Fahren, Voltigieren, Reining – Europameisterschaften in fünf Disziplinen an einem Ort, das hat es so noch nicht gegeben, und das wird es so wohl auch nicht mehr geben. Und die Zahlen zeigen auch die eine oder andere Besonderheit der einzelnen Disziplinen. Eine Auswahl.

1 Hand darf ein Reiner während seines Ritts am Zügel haben.

1,60 Meter ist die maximale Höhe für die Hindernisse beim Springreiten.

4 Wochen hat der Aufbau in der Aachener Soers gedauert. Der Abbau wird dagegen in nur drei Tagen erledigt sein.

5 Strafpunkte gibt es, wenn sich ein Reiner während der Prüfung am Sattel festhält.

6 Minuten darf der Pflichtteil einer Gruppenprüfung beim Voltigieren dauern.

8 Jahre muss ein Dressurpferd mindestens alt sein, um bei der EM starten zu dürfen.

17 Medaillen hat Isabell Werth bei Europameisterschaften geholt, davon 14 goldene – das ist absoluter Europa-Rekord!

24 Stundenkilometer schnell muss ein Pferd bei Spring-Championaten im Schnitt laufen, um ohne Zeitfehler ins Ziel zu kommen. Das entspricht einer Strecke von 400 Metern pro Minute.

30 Mitarbeiter im Veterinärbereich sollen sicherstellen, dass es den Pferden in der Soers gut geht.

60 Tonnen wiegt das temporäre Dach des Deutsche-Bank-Stadions, in dem bei der EM die Reiner und die Voltigierer ihre Wettkämpfe absolvieren.

100 WLAN-Zugangspunkte stellen die Versorgung mit Internet auf dem Turniergelände selbst und auf der Geländestrecke sicher.

106 Stunden Sport werden insgesamt geboten. 30 Stunden davon nimmt das Springreiten ein.

230 Aussteller aus aller Welt bieten ihre Waren im Ladendorf an.

430 feste Boxen stehen für die Turnier-Pferde zur Verfügung.

475 Sportler sind aktiv, 409 davon starten in den EM-Wettbewerben. Sie kommen aus 30 verschiedenen Nationen.

600 Kilogramm muss eine Marathon-Kutsche bei den Fahrern mindestens wiegen.

800 Journalisten haben sich akkreditieren lassen.

1300 Menschen arbeiten beim Turnier, um dessen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

1654 Pferde sind da – 734 davon in den Wettbewerben, 920 im Showprogramm.

1800 Kilogramm Hafer sind für die Versorgung der Pferde geordert worden, dazu gibt es die gleiche Menge an Heu.

2100 Ballen Stroh liegen bereit, um die Boxen einzustreuen.

5950 Quadratmeter ist das VIP-Zelt „Champions Circle“ groß. Alleine 950 Quadratmeter entfallen auf die Küchenfläche.

19.000 Quadratmeter Teppichboden sind im Ausstellerbereich verlegt worden.

40.000 Zuschauer passen insgesamt ins Hauptstadion. Dort werden die Spring- und auch die Dressurwettbewerbe ausgetragen.

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