Aachen - Totilas kehrt nicht mehr ins Viereck zurück

Totilas kehrt nicht mehr ins Viereck zurück

Von: rau
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Totilas und Matthias Alexander Rath. Foto: sport/Chai v.d.Laage

Aachen. Er war ein ganz Großer im Dressurviereck und hat die Massen elektrisiert wie kein zweites Pferd: Totilas, der schwarze Hengst, der so gerne als Wunderpferd postuliert wurde. Totilas, um den nach dem Verkauf aus den Niederlanden ein Hype entfacht worden war, der seinesgleichen suchte.

Totilas, der mit drei goldenen WM-Medaillen und mehreren Weltrekorden im Gepäck aus den Niederlanden im Herbst 2010 nach Deutschland gekommen war. Doch der Hengst, der den Rekordpreis von um die zehn Millionen Euro gekostet haben soll, konnte unter seinem neuen Reiter Matthias Alexander Rath nie an die Erfolge unter Edward Gal anknüpfen.

Vergangenen Donnerstag hatte der 15-jährige Hengst unter Rath mit dem deutschen Dressurteam noch einmal EM-Bronze gewonnen. Doch hatte er im Grand Prix deutliche Taktunreinheiten gezeigt, so dass einen Tag später das EM-Aus verkündet werden musste. In der Klinik wurde ein Knochenödem diagnostiziert. Ein weiteres Comeback will man dem verletzungsanfälligen Pferd nun ersparen: Totilas darf sich in den sportlichen Ruhestand verabschieden.

„Aufgrund dieser erneuten Verletzung haben wir gemeinsam eine Entscheidung gegen den aktiven Sport getroffen. Totilas wird in Zukunft nicht mehr in den Turniersport zurückkehren“, teilten die Besitzer Ann-Kathrin Linsenhoff und Paul Schockemöhle am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Ganz ist die Karriere des Gribaldi-Sohnes damit aber noch nicht beendet: Nach seiner Genesung darf Totilas weiter als Deckhengst für Nachwuchs sorgen.

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